Acer Aktie: Preise steigen
Acer hat mit Wirkung zum gestrigen Freitag Preiserhöhungen für seine Personal Computer (PCs) umgesetzt. Grund für diesen Schritt sind die anhaltend steigenden Kosten für essenzielle Hardware-Komponenten wie Arbeitsspeicher (RAM) und SSD-Laufwerke. Das Unternehmen reagiert damit auf eine angespannte Marktsituation, die bereits seit Ende 2025 die gesamte Branche belastet.
Teure Komponenten belasten Margen
Die Preisrevision wurde zunächst von der japanischen Division des Konzerns kommuniziert. Marktbeobachter gehen jedoch davon aus, dass diese Anpassung globale Auswirkungen haben wird, da insbesondere Geräte mit hoher Speicher- und Lagerkapazität betroffen sind. Acer begründet den Schritt explizit mit der Verteuerung von RAM und SSDs auf den Weltmärkten. Diese Komponenten sind für die Fertigung kritisch, und ihre volatilen Marktpreise machen Anpassungen der Endkundenpreise notwendig.
Die Technologiebranche kämpft seit November 2025 mit einem stark begrenzten Angebot an wichtigen Bauteilen. Die hohe Nachfrage nach NAND- und DRAM-Technologie bei gleichzeitig knappem Angebot hat die gesamte Lieferkette unter Druck gesetzt. Acer ist dabei kein Einzelfall; auch andere führende Hardware-Hersteller haben aufgrund der Kosteninflation bei Speichermedien bereits ähnliche Preisanpassungen vorgenommen oder angekündigt, um die gestiegenen Kosten an die Verbraucher weiterzugeben.
Fokus auf die Quartalszahlen
Mit der strategischen Preiserhöhung versucht Acer, die Rentabilität in einem Umfeld steigender Inputkosten zu sichern. Für Anleger liefert dieser Schritt einen wichtigen Kontext für die kommenden Wochen.
Am 11. oder 12. März wird Acer seinen nächsten Quartalsbericht vorlegen. Diese Veröffentlichung wird zeigen, wie stark die gestiegenen Komponentenkosten die Margen im abgelaufenen Zeitraum belastet haben und welche Prognosen das Management für die weitere Entwicklung des PC-Marktes abgibt.
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