Coinbase startet mit spürbarem Gegenwind in das Börsenjahr 2026. Während das Unternehmen selbst in einem aktuellen Bericht rosige Zeiten durch eine breitere Krypto-Adoption prophezeit, holt die Realität die Anleger ein: Eine deutliche Kurszielsenkung belastet die Stimmung massiv. Nun muss sich zeigen, ob die langfristige Vision des Managements gegen die aktuelle Umsatzschwäche bestehen kann.

Analysten senken den Daumen

Verantwortlich für die gedämpfte Stimmung ist vor allem eine Anpassung durch das Analysehaus Needham. Analyst John Todaro senkte kurz vor dem Jahreswechsel das Kursziel drastisch von 400 auf 290 US-Dollar. Zwar behielt Needham die generelle Kaufempfehlung bei, doch die Begründung für den Einschnitt wiegt schwer: Das Handelsvolumen bei Kryptowährungen blieb zuletzt hinter den Erwartungen zurück.

Diese Skepsis hinsichtlich der kurzfristigen Umsatzentwicklung setzte der Aktie bereits zum Jahresausklang zu. Mit einem Schlusskurs von 226,14 US-Dollar notiert das Papier nun weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei über 360 US-Dollar. Der Markt preist damit die Sorge ein, dass die Handelsaktivität der Privatanleger schwächer ausfällt als erhofft.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?

Hoffnung auf strukturelles Wachstum

Demgegenüber steht der Optimismus aus der Konzernzentrale. In einem heute veröffentlichten Bericht zeichnet David Duong, Leiter des institutionellen Researchs bei Coinbase, ein gänzlich anderes Bild für 2026. Er setzt auf eine Konvergenz von Spot-ETFs, der Ausweitung von Stablecoins und der Tokenisierung von Vermögenswerten. Diese Faktoren sollen Krypto-Assets von einer spekulativen Nische endgültig in das Zentrum des globalen Finanzsystems rücken.

Parallel dazu treibt das Unternehmen seine strategische Expansion voran. Die Integration der kürzlich übernommenen "The Clearing Company" soll das Derivategeschäft stärken. Gleichzeitig warnt das Management jedoch vor regulatorischen Hürden: Sollten die USA Zinsen auf Stablecoins verbieten, drohe man im Wettbewerb mit China ins Hintertreffen zu geraten.

Wichtige Marken im Fokus

Ein wichtiger Stabilitätsanker bleibt vorerst der Bitcoin, der sich zum Jahresstart robust über der Marke von 88.000 US-Dollar hält. Da die Coinbase-Aktie oft stark mit der Leitwährung korreliert, ist dies ein positives Signal.

Charttechnisch spitzt sich die Lage jedoch zu. Die Aktie notiert gefährlich nahe an der Unterstützung von rund 225 US-Dollar. Sollte diese Marke fallen, könnten laut technischen Analysten weitere Abgaben bis in den Bereich von 212 US-Dollar drohen. Nur eine Rückeroberung der 232-US-Dollar-Marke würde das kurzfristige Bild aufhellen und den Abwärtsdruck mindern.

Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...