Die Coca-Cola Company trotzt dem schwierigen Umfeld im Basiskonsumgütersektor mit bemerkenswerter Stärke. Während Konkurrenten mit operativen Rückschlägen kämpfen, notiert das Papier des Getränkeriesen auf einem neuen 52-Wochen-Hoch. Große Investoren bauen ihre Positionen aus, doch kurz vor den Quartalszahlen und einem anstehenden Führungswechsel fragen sich Anleger: Wie viel Fantasie ist im aktuellen Kurs bereits eingepreist?

Institutionelle greifen zu

Ein Blick auf die jüngsten Transaktionsdaten aus dem dritten Quartal 2025 offenbart das anhaltende Vertrauen institutioneller Anleger. So hat beispielsweise der National Pension Service, ein bedeutender südkoreanischer Fonds, seinen Anteil zuletzt um 2,6 Prozent aufgestockt und hält nun fast 8,9 Millionen Aktien. Diese Zuflüsse stützen den Kurs massiv: Am Freitag schloss das Papier bei 74,41 US-Dollar und markierte damit exakt sein 52-Wochen-Hoch.

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Stabilität in unruhigem Fahrwasser

Die relative Stärke der Aktie fällt besonders im Vergleich zur direkten Konkurrenz auf. Während Branchengrößen wie Danone und Nestlé Ende Januar mit Rückrufaktionen bei Säuglingsnahrung und Sorgen um Verunreinigungen zu kämpfen hatten, liefert Coca-Colas Kerngeschäft stabile Ergebnisse. Ein wesentlicher Treiber bleibt dabei das Segment der zuckerfreien Getränke: Coca-Cola Zero Sugar verzeichnete im dritten Quartal 2025 ein Wachstum von 14 Prozent.

Blick auf die Bewertung

Parallel zur operativen Entwicklung bereitet sich das Unternehmen auf einen geplanten Führungswechsel vor. Der Markt bewertet diese Aussichten und die fundamentale Lage aktuell mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 24,7. Für einkommensorientierte Anleger bleibt der Titel mit einer Dividendenrendite von etwa 2,73 Prozent und einer Historie von über 50 Jahren mit jährlichen Anhebungen eine verlässliche Größe im Depot.

Alle Augen richten sich nun auf den 10. Februar 2026. An diesem Datum wird der Konzern vor Börsenbeginn seine Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Anleger werden hierbei genau prüfen, ob die Gewinne das hohe Kursniveau rechtfertigen und welche Impulse die neue Führungsebene setzen kann.

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