Chevron Aktie: Nahe Allzeithoch
Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran hat die globalen Ölmärkte in eine ernste Versorgungskrise gestürzt. Mehrere Golfstaaten haben ihre Förderung drastisch gedrosselt, und der Brent-Rohölpreis schoss zeitweise auf knapp 120 Dollar pro Barrel – den höchsten Stand seit 2022. Chevron profitiert von dieser Entwicklung direkt.
Produktionskürzungen mit Ansage
Saudi Aramco leitete am Montag erhebliche Förderkurzungen ein. Irak, Kuwait, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate zogen nach. Der Auslöser: Der Konflikt im Nahen Osten hat den Schiffsverkehr durch den Persischen Golf weitgehend blockiert.
Die Folgen sind beträchtlich. Allein in den vergangenen zehn Tagen fehlen schätzungsweise 200 Millionen Barrel auf dem Weltmarkt. Der Irak hat seine Südförderung um 70 % auf 1,3 Millionen Barrel pro Tag reduziert. Kuwait und Bahrain haben bei ihren Lieferverpflichtungen Force Majeure erklärt.
Ölpreise unter extremem Druck
Brent-Rohöl kletterte auf knapp 119 Dollar pro Barrel, WTI überstieg zeitweise die Marke von 110 Dollar. Allerdings zeigte der Markt im Tagesverlauf erhebliche Schwankungen – Brent fiel zwischenzeitlich auch wieder unter 90 Dollar. Die Äußerungen der USA zu einer möglichen Intervention im Falle einer dauerhaften Sperrung der Straße von Hormus befeuern die Nervosität zusätzlich.
Um den Markt zu stabilisieren, beraten die G7-Finanzminister aktuell über die Freigabe strategischer Ölreserven. Die Internationale Energieagentur (IEA) hält zu diesem Zweck 1,2 Milliarden Barrel in öffentlichen Reserven vor, ergänzt durch weitere 600 Millionen Barrel in Industriebeständen.
Chevron nahe am Allzeithoch
Vor diesem Hintergrund notierte die Chevron-Aktie zuletzt in unmittelbarer Nähe ihres Allzeithochs vom 6. März bei 163,62 Euro – getragen von einem starken Kursanstieg von mehr als 21 % seit Jahresbeginn.
Wie weit der Preisschub anhält, hängt entscheidend davon ab, ob die Golfstaaten ihre Kürzungen aufrechterhalten und ob die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Solange die Versorgungslücke nicht geschlossen wird, dürfte Chevron einer der größten Nutznießer der anhaltenden Marktanspannung bleiben.
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