Die Aktie von CGI kämpft derzeit mit einem schwierigen Marktumfeld und technischen Hürden. Während operative Zuwächse eigentlich für Zuversicht sorgen sollten, drückten zuletzt ein Dividendenabschlag und charttechnische Schwächen den Kurs in die Nähe seines Jahrestiefs. Können die soliden Fundamentaldaten des IT-Dienstleisters diesen anhaltenden Abwärtstrend stoppen?

Dividendenabschlag und technische Hürden

Der jüngste Kursrückgang am Mittwoch war primär technischer Natur: Die Aktie wurde „ex Dividende“ gehandelt. Da Aktionäre für die kommende Quartalsausschüttung von 0,17 Kanadischen Dollar pro Aktie nun keine Berechtigung mehr erwerben, erfolgte die marktübliche preisliche Anpassung nach unten. Anteile, die ab diesem Datum erworben werden, beinhalten nicht mehr den Anspruch auf die für März geplante Zahlung.

Dieser routinemäßige Vorgang verschärfte jedoch die ohnehin angespannte charttechnische Lage. Die Aktie rutschte durch wichtige Unterstützungszonen und notiert aktuell deutlich unter ihren gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Damit setzt sich die seit Jahresbeginn beobachtete Schwächephase fort, in der das Papier bereits knapp 20 % an Wert verloren hat.

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Operative Stärke gegen Marktgerüchte

Interessanterweise stehen die Kursverluste im Kontrast zur operativen Entwicklung des Unternehmens. Marktgerüchte über verfehlte Umsatzziele, die teilweise auf fehlerhaften automatisierten Datenfeeds basierten, stellten sich als unbegründet heraus. Tatsächlich zeigten die Ende Januar veröffentlichten Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 ein robustes Wachstum.

Mit einem Umsatzplus von 7,7 % auf 4,08 Milliarden Kanadische Dollar und einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,12 Kanadischen Dollar übertraf CGI die Vorjahreswerte deutlich. Besonders der hohe Auftragsbestand von über 31 Milliarden Kanadischen Dollar deutet auf eine stabile langfristige Auslastung hin. Dennoch scheinen Investoren derzeit makroökonomische Risiken und allgemeine Sektorsorgen stärker zu gewichten als die operative Kontinuität.

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch

Die Einschätzungen der Experten spiegeln die aktuelle Pattsituation wider. Während Institute wie CIBC World Markets ihre Kursziele aufgrund des niedrigeren Handelsniveaus zuletzt nach unten korrigierten, bleibt das grundsätzliche Vertrauen in das Geschäftsmodell bestehen. Das aktuelle Konsens-Rating schwankt zwischen „Halten“ und einem moderaten Kaufvotum.

Obwohl das langfristige Wertversprechen durch die soliden Quartalsergebnisse untermauert wird, fehlen kurzfristige Impulse für eine nachhaltige Trendwende. Die Dividende soll am 20. März 2026 ausgezahlt werden. Bis dahin liegt das Augenmerk der Marktteilnehmer darauf, ob die Aktie einen Boden über dem 52-Wochen-Tief von 61,90 Euro finden kann, von dem sie derzeit nur noch ein Prozent entfernt ist.

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