CD Projekt RED setzt bei der Entwicklung künftiger Blockbuster wie „The Witcher 4“ verstärkt auf künstliche Intelligenz. Das Studio verlässt damit seine abwartende Haltung der vergangenen Jahre und will technische Prozesse gezielt beschleunigen. Ziel ist es, die Effizienz in der Produktion zu steigern, ohne dabei die menschliche Kreativität zu verdrängen.

Automatisierung statt Personalersatz

Wie das Unternehmen im Rahmen seines Jahresberichts 2025 bestätigte, wird maschinelles Lernen bereits in rund einem Dutzend interner Forschungsprojekte getestet. CFO Piotr Nielubowicz betonte dabei, dass die Technologie primär als Werkzeug für die Entwickler dient. Vor allem zeitintensive Aufgaben wie das Prototyping von Spielumgebungen, Softwaretests und die automatisierte Erstellung von Statisten-Populationen stehen im Fokus.

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Dieser Schritt markiert eine deutliche strategische Wende. Während das Studio in den Vorjahren noch eine sehr vorsichtige Haltung einnahm, ist die KI-Integration nun fester Bestandteil der Pipeline für Großprojekte wie den nächsten „Cyberpunk“-Teil, das Projekt „Sirius“ oder das neue Franchise „Hadar“.

Risiken und Zeitplan

Trotz des technologischen Vorstoßes bleibt das Management wachsam. Urheberrechtsfragen und regulatorische Unsicherheiten bei generativer KI gelten weiterhin als Hürden. Deshalb sollen finale Spielinhalte weiterhin von menschlichen Designern erstellt werden. Die KI fungiert lediglich als Beschleuniger für repetitive Aufgaben.

Finanziell steht das Studio auf einem soliden Fundament und konnte das Jahr 2025 mit einem Nettogewinn von rund 595 Millionen PLN abschließen. Die Aktie reagierte am Freitag kaum auf die Strategie-Details und notiert mit 233,20 PLN leicht im Minus. Damit setzt sich die volatile Seitwärtsbewegung der letzten 30 Tage fort, in denen das Papier rund sechs Prozent an Wert verlor.

Anleger müssen sich weiterhin in Geduld üben. Trotz eines Teams von über 900 Entwicklern, die allein an „The Witcher 4“ arbeiten, rechnen Branchenexperten nicht mit einer Veröffentlichung vor dem Jahr 2027. Die neuen Effizienz-Tools müssen ihren Nutzen in den nun anstehenden intensiven Produktionsphasen erst noch unter Beweis stellen.

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