CD Projekt steht vor einer finanziellen Herkulesaufgabe. Um das ehrgeizige Gewinnziel von fünf Milliarden Zloty bis 2029 zu erreichen, spekulieren Analysten nun über ein überraschendes Comeback von The Witcher 3. Könnte eine dritte Erweiterung die kritische Lücke im Release-Kalender füllen?

  • Gewinnziel: 5 Mrd. PLN kumulierter Nettogewinn (2026–2029)
  • Analysten-Theorie: Drittes Witcher 3 DLC zum Preis von ca. 30 USD
  • Nächster Termin: Außerordentliche Hauptversammlung am 11. März 2026
  • Aktueller Kurs: ca. 244,00 PLN / 58,00 EUR (Schlusskurs gestern)

Ein DLC als Renditebringer

Analyst Mateusz Chrzanowski von Noble Securities sieht in einer weiteren kostenpflichtigen Erweiterung für das Erfolgsspiel The Witcher 3: Wild Hunt den Schlüssel zum Erreichen der internen Finanzziele. Die Kalkulation sieht ein Produktionsbudget von rund 14,5 Millionen US-Dollar vor. Bei einem angestrebten Verkaufspreis von 30 US-Dollar und prognostizierten Absatzzahlen von elf Millionen Einheiten würde das Projekt hochmargige Umsätze generieren.

Diese Strategie dient einem doppelten Zweck: Sie sichert die notwendigen Erträge für das geplante Anreizprogramm und hält die Marke präsent, während die Entwicklung von Project Polaris (The Witcher 4) voranschreitet. Da der vierte Teil der Saga voraussichtlich erst 2027 erscheint, suchen Investoren händisch nach einem Katalysator für das Jahr 2026.

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Entscheidung auf der Hauptversammlung

Die Weichen für diesen finanziellen Fahrplan werden am 11. März gestellt. Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung stimmen die Aktionäre darüber ab, ob die Gewinnschwelle von fünf Milliarden Zloty für den Zeitraum 2026 bis 2029 als Zielmarke für das Management festgeschrieben wird.

Das Marktumfeld zeigt sich derweil gemischt. Während die Aktie an der Warschauer Börse zuletzt stabil bei 244 PLN notierte, belastet ein schwieriges Hardware-Umfeld die Branche. Berichte über eine mögliche Verschiebung der PlayStation 6 auf das Jahr 2028 oder 2029 aufgrund von Chipmängeln könnten jedoch die Lebenszyklen aktueller Software-Titel verlängern. Dies würde die Erfolgsaussichten für zusätzliche Inhalte auf der bestehenden Konsolengeneration stützen.

Die Brücke zum nächsten Blockbuster

Institutionelle Anleger bewerten das "Brücken-Szenario" derzeit intensiv. Ohne zusätzliche Veröffentlichungen im Jahr 2026 droht eine Durststrecke, die das Erreichen der ehrgeizigen Profitabilitätsziele gefährden könnte. Die Reaktion auf den Noble-Securities-Bericht verdeutlicht, dass der Markt auf klare Signale der Geschäftsführung wartet, wie die Zeit bis zum nächsten großen Meilenstein überbrückt werden soll.

Konkrete Details zur Umsetzung der Strategie und zur finalen Ausgestaltung des Anreizprogramms werden nach der Abstimmung am 11. März erwartet. Sollten die Aktionäre dem Gewinnziel zustimmen, steigt der Druck auf CD Projekt, zeitnah neue Umsatzquellen wie die spekulierte Witcher-Erweiterung offiziell anzukündigen.

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