Cbre Aktie: Zillow-Schock reißt mit
Die Aktie des Immobiliendienstleisters stürzte am Mittwoch um bis zu 10 Prozent ab – und das völlig ohne eigenes Zutun. Verantwortlich für den Kursrutsch war ausgerechnet ein Wettbewerber: Zillow enttäuschte mit einer schwachen Prognose für das erste Quartal und löste damit eine Verkaufswelle in der gesamten Immobilienbranche aus.
Der Online-Immobilienmarktplatz Zillow hatte am Mittwoch einen Ausblick vorgelegt, der die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlte. Die eigene Aktie brach daraufhin um bis zu 20 Prozent ein – der stärkste Rückgang seit 2021. Doch die Schwäche blieb nicht isoliert: Auch Cbre und Rocket Companies gerieten unter Verkaufsdruck und verloren jeweils rund 10 Prozent.
Überreaktion oder Vorbote?
Dabei steht Cbre kurz vor der Veröffentlichung eigener Zahlen. Am Donnerstag vor Börseneröffnung legt das Unternehmen die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Analysten erwarten einen Gewinn von 2,68 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 11,67 Milliarden Dollar. Das würde gegenüber dem dritten Quartal einen Gewinnsprung von 66 Prozent und ein Umsatzplus von 14 Prozent bedeuten.
Die Aktie hatte zuletzt in der Nähe ihres Allzeithochs bei rund 170 Dollar notiert, nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 174,27 Dollar. Von 13 Analysten empfehlen elf die Aktie zum Kauf, bei einem durchschnittlichen Kursziel von 185,33 Dollar läge das Aufwärtspotenzial bei 8,8 Prozent.
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Starke Fundamentaldaten treffen auf Unsicherheit
Im dritten Quartal hatte Cbre die Erwartungen übertroffen: Der Gewinn von 1,61 Dollar je Aktie lag über der Konsensschätzung von 1,47 Dollar, auch beim Umsatz wurden die Prognosen um 1,8 Prozent übertroffen. Über die vergangenen zwölf Monate wuchs der Gesamtumsatz um 14,61 Prozent, das operative Ergebnis sogar um 55,42 Prozent.
Besonders im Fokus steht das Geschäft mit Beratungsdienstleistungen. Cbre prognostiziert für 2026 einen Anstieg der Investitionsaktivitäten im US-Gewerbeimmobilienmarkt um 16 Prozent auf 562 Milliarden Dollar. Allein im vierten Quartal 2025 waren die Investitionen bereits um 29 Prozent auf 171,6 Milliarden Dollar hochgeschnellt.
Ob die Quartalszahlen am Donnerstag die angeschlagene Stimmung wieder drehen können, bleibt abzuwarten. Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 dürfte dabei zum entscheidenden Faktor werden – und zeigen, ob die Schwäche von Zillow ein isolierter Fall bleibt oder doch der Vorbote einer breiteren Abkühlung im Immobiliensektor ist.
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