Cardano steht vor einem dicht gepackten Start in das Jahr 2026: Mit einem regulierten Derivate-Produkt soll der Zugang für institutionelle Investoren leichter werden. Gleichzeitig will das Netzwerk seine letzte Roadmap-Phase abschließen und die Governance vollständig in die Hände der Community legen. Dazu kommen mehrere technische Upgrades, die Skalierung, Smart Contracts und das DeFi-Ökosystem stärken sollen.

Wichtige Eckpunkte für 2026:
- CME ADA Futures starten morgen
- Übergang in die „Voltaire“-Ära mit dezentraler Governance
- Geplante Upgrades: Midnight, Ouroboros Leios und Plutus-Verbesserungen
- 70 Mio. ADA Budget für Integrationen wie Pyth Oracle und eine Tier-1-Stablecoin

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CME-Futures: Regulierter Zugang für Institutionelle

Ein zentraler Schritt ist der geplante Start von CME ADA Futures, die morgen live gehen sollen. Damit bekämen institutionelle Anleger einen regulierten Weg, um sich in ADA zu engagieren oder Positionen abzusichern. Solche Produkte gelten als wichtige Marktinfrastruktur, weil sie häufig Liquidität und Marktbeteiligung erhöhen können.

Der Derivate-Start fällt in eine Phase, in der Cardano seine mehrjährige Roadmap abschließt und den Schwerpunkt von Forschung und Basisprotokoll zunehmend auf Kommerzialisierung und Ökosystem-Wachstum verlagert.

Voltaire: Governance und Treasury rücken ins Zentrum

Parallel dazu beendet Cardano den Übergang in die „Voltaire“-Ära – die letzte Entwicklungsphase, die auf dezentrale Governance ausgerichtet ist. Was ändert sich dadurch konkret? Laut Roadmap sollen ADA-Inhaber künftig über die Weiterentwicklung des Netzwerks mitentscheiden, etwa bei Protokoll-Updates und der Verwaltung einer Treasury, die ADA im Wert von über einer Milliarde US-Dollar umfasst.

Die Governance-Struktur ist in CIP-1694 beschrieben. Sie definiert unter anderem On-Chain-Abstimmungen und Regeln für das Treasury-Management. Ein wichtiger Schritt war zudem die Ratifizierung einer aktualisierten Cardano-Verfassung Ende Januar, die strengere Standards für Governance-Maßnahmen einführt.

Technische Upgrades und DeFi-Infrastruktur

Neben Governance bleibt auch die Technik ein Schwerpunkt. Für 2026 sind mehrere größere Updates angekündigt:

  • Midnight Mainnet: Erwartet im ersten Quartal. Midnight ist eine Privacy-Sidechain, die Funktionen für vertrauliche Smart Contracts erweitern soll.
  • Ouroboros Leios: Ein Upgrade des Konsensmechanismus, das die Transaktionsverarbeitung grundlegend neu gestaltet und damit Durchsatz und Skalierbarkeit deutlich erhöhen soll.
  • Protokoll- und Smart-Contract-Verbesserungen: Input Output Engineering arbeitet an neuen Node-Releases, die eine Hard Fork ermöglichen sollen. Ziel ist eine schnellere und „sauberere“ Ausführung von Plutus-Smart-Contracts.

Für das Ökosystem kommt zusätzlich frisches Budget: Die Community hat 70 Millionen ADA für wichtige Integrationen genehmigt. Das Geld soll 2026 unter anderem den Rollout von Pyth Oracle sowie die Integration einer Tier-1-Stablecoin unterstützen – Bausteine, die als zentral für den Ausbau der DeFi-Nutzbarkeit gelten.

Morgen rückt zunächst der CME-Futures-Start in den Fokus. Danach dürften vor allem die nächsten Meilensteine im ersten Quartal mit dem geplanten Midnight-Mainnet sowie die angekündigten Skalierungs- und Plutus-Updates den Takt für Cardanos weitere Entwicklung vorgeben.

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