Die Cardano-Community hat eine historische Entscheidung getroffen: 70 Millionen ADA – umgerechnet rund 29,3 Millionen Dollar – werden aus der Treasury freigegeben. Startschuss ist der 10. Januar. Die Mittel sollen gezielt in Stablecoins, Orakel-Infrastruktur und Bitcoin-Brücken fließen. Für das Netzwerk ist es der Versuch, im DeFi-Wettbewerb aufzuschließen.

Golden Cross und Widerstand bei 0,43 Dollar

Parallel zur Governance-Entscheidung zeigt sich die technische Struktur aufgehellt. Am Dienstag bildete sich auf dem 2-Stunden-Chart ein Golden Cross – die 50-Perioden-Linie kreuzte die 200-Perioden-Linie nach oben. Algorithmische Trader werten das als kurzfristiges Momentum-Signal.

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ADA steht aktuell bei 0,42 Dollar und testet die Widerstandszone bis 0,43 Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte die psychologisch wichtige Marke von 0,50 Dollar ins Spiel bringen, die seit Ende 2025 als Deckel fungiert. Die Unterstützung liegt bei 0,40 Dollar, verstärkt durch den 200-Tage-Durchschnitt.

Am Derivatemarkt steigt das Open Interest auf ein Drei-Monats-Hoch von 856 Millionen Dollar. Das Long/Short-Verhältnis liegt bei 1,06 – ein Zeichen für vorsichtigen Optimismus unter Futures-Händlern.

Wofür die 70 Millionen ADA gedacht sind

Die freigegebenen Mittel verteilen sich auf drei Bereiche:

  • Tier-1-Stablecoins: Subventionierung der nativen Integration großer fiatgebundener Stablecoins, um die Kapitaleffizienz im DeFi-Bereich zu steigern
  • Pyth-Orakel: Finanzierung hochfrequenter Datenfeeds für dezentrale Finanzanwendungen
  • Bitcoin-Brücken: Infrastruktur, um Bitcoin-Liquidität direkt ins Cardano-Ökosystem zu holen

Cardano-Gründer Charles Hoskinson betonte, dass der Erfolg des Protokolls nicht an kurzfristigen Kursbewegungen hänge, sondern an der Zahl monatlich aktiver Nutzer. Genau das soll das Budget ankurbeln.

On-Chain-Daten und Sicherheitswarnung

Der Total Value Locked (TVL) im Netzwerk ist um vier Prozent auf 178,9 Millionen Dollar gestiegen. Über 70 Prozent des zirkulierenden Angebots bleiben gestakt – ein Faktor, der Verkaufsdruck aus dem Markt nimmt.

Im ersten Quartal 2026 stehen zwei größere Upgrades an: der Mainnet-Start der Privacy-Chain Midnight und weitere Tests des Geschwindigkeits-Upgrades Leios.

Zeitgleich kursiert eine Phishing-Kampagne: Eine gefälschte Desktop-Version der Eternl-Wallet (häufig als Eternl.msi) wird per E-Mail und Werbeanzeigen verbreitet. Die Software ist darauf ausgelegt, Wallets zu leeren. Nutzer sollten ausschließlich auf offizielle Quellen zurückgreifen.

Der VanEck MarketVector Crypto Heat Index, der den breiten Kryptomarkt abbildet, hat diese Woche erstmals seit April 2025 ein Kaufsignal generiert. Das deutet auf eine mögliche Trendwende nach der Kapitulationsphase hin. Für Cardano wird entscheidend sein, ob das Governance-Signal ausreicht, um die 0,43-Dollar-Marke vor Wochenschluss zu durchbrechen.

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