Cardano: Technologie gegen Bärenmarkt
Cardano kämpft mit einem Widerspruch: Während das Entwicklerteam zwischen dem 21. und 23. Februar 2026 wichtige Infrastruktur-Updates ausrollt, sackt der ADA-Kurs um rund 4 Prozent auf 0,26 Dollar ab. Die technischen Fortschritte scheinen den makroökonomischen Gegenwind derzeit nicht ausgleichen zu können.
Plutus-Update ebnet Weg für Hard Fork
Am 21. Februar veröffentlichten die Entwickler Version 1.58.0.0 der Plutus Smart-Contract-Plattform. Laut CoinMarketCap erweitert das Update die eingebauten Funktionen und verbessert die Netzwerkstabilität. Es bereitet den Weg für den "van Rossem" Intra-Era Hard Fork auf Protokollversion 11, der primär Performance-Verbesserungen für Plutus und erhöhte Node-Sicherheit bringen soll.
Parallel dazu erschien Cardano Node v10.6.2 mit strukturellen Code-Optimierungen und erweiterten Tracing-Funktionen. Diese stabile Version fokussiert auf interne Infrastruktur-Bereitschaft und soll das Netzwerk für zukünftige Skalierungslösungen wie Ouroboros Leios rüsten. Charles Hoskinson bestätigte zudem einen geplanten Start der datenschutzorientierten Midnight-Sidechain für März 2026.
Cross-Chain-Brücken öffnen neue Märkte
Cardanos DeFi-Ökosystem sichert sich strategische Interoperabilität. Die kürzlich genehmigte LayerZero-Integration verbindet das Netzwerk aktiv mit über 150 externen Blockchains. Diese Infrastruktur-Brücke erschließt potenziellen Zugang zu breiteren Cross-Chain-Liquiditätsmärkten.
Auch institutionelle Infrastruktur wächst stetig. Der bevorstehende Launch eines regulierten ADA-Futures-Kontrakts durch die CME Group und erhöhte Fondsgewichtungen durch Asset Manager wie Grayscale signalisieren anhaltendes institutionelles Interesse. Diese Entwicklungen verdeutlichen eine wachsende Diskrepanz zwischen langfristigem Netzwerkaufbau und kurzfristiger Kursentwicklung.
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Derivate zeigen Verkaufsdruck
Auf dem Finanzmarkt erlebt ADA deutliche Kapitalabflüsse. Daten von CoinGlass zeigen ein Open Interest bei ADA-Futures von 424,84 Millionen Dollar – ein Rückgang von 4,25 Prozent in 24 Stunden. Diese Risk-Off-Stimmung führte zu Liquidationen in Höhe von rund 1,86 Millionen Dollar, hauptsächlich bei Long-Positionen.
Derivate-Kennzahlen spiegeln diese bearishe Tendenz wider. Das Long-zu-Short-Verhältnis fiel kürzlich auf 0,8619, was einen deutlichen Anstieg aktiver Short-Positionen zeigt. Zusätzlich sank die Funding Rate auf -0,0138 Prozent. Solche negativen Funding Rates demonstrieren erhöhtes Interesse am Shorten des Assets.
Technische Marken unter Beobachtung
Aus technischer Sicht notiert Cardano unterhalb seiner 50- und 200-Perioden-EMAs. FXStreet-Analysen fokussieren auf die kritische Unterstützungszone nahe 0,25 Dollar. Ein klarer Bruch unter diese Niveaus könnte Tests der Februar-Tiefs nach sich ziehen.
Das Marktnarrativ bleibt gespalten: Während das Netzwerk bedeutende technische Upgrades implementiert und die nächste Evolution via Midnight-Sidechain vorbereitet, preisen Trader aggressiv makroökonomische Unsicherheiten ein. Der März wird zeigen, ob die laufenden Infrastruktur-Deployments genug On-Chain-Utility generieren, um die vorherrschende bearishe Marktstruktur zu kontern.
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