Cardano startet in den März mit mehreren handfesten Auslösern: Circle hat USDCx im Netzwerk freigeschaltet, der ADA-Kurs legte in kurzer Zeit deutlich zu und wichtige Protokoll-Updates rücken näher. Doch bringt das auch messbar mehr Aktivität ins Ökosystem?

USDCx-Start soll DeFi-Lücke schließen

Der wichtigste strukturelle Schritt dieser Woche war der Launch von USDCx auf Cardano am Donnerstag. Über Circle xReserve steht damit ein USDC-basiertes Stablecoin-Angebot bereit, das Cardano-Entwicklern und -Nutzern Zugang zu Cross-Chain-USDC-Liquidität geben soll.

Im Unterschied zu „nativen“ USDC-Deployments auf anderen Chains läuft USDCx auf Cardano über ein dezentrales Protokoll, bleibt aber 1:1 durch USDC gedeckt, der in den xReserve-Smart-Contracts von Circle liegt. Einzahlungen und Minting-Attestierungen sollen die Ausgabe verifizieren und damit Abhängigkeiten von Drittanbieter-Bridges reduzieren, die in der Vergangenheit häufig als Sicherheitsrisiko galten.

USDCx entstand aus dem community-finanzierten „Critical Integrations“-Programm zusammen mit Pentad und Midgard Labs. Wichtige Cardano-DeFi-Anwendungen wie Liqwid, Minswap und SundaeSwap unterstützen USDCx laut Bericht von Beginn an.

Als Anreiz für den Start will IOG in den ersten zehn Tagen nach Launch die Bridge-Gebühren für Transfers von USDCx nach Cardano subventionieren.

Einordnung der On-Chain-Liquidität: Trotz sinkendem TVL im Vergleich zu früheren Zyklus-Hochs ist die Stablecoin-Marktkapitalisierung auf Cardano zuletzt gestiegen. Im Text wird sie mit rund 34 Mio. US-Dollar angegeben, bei einem TVL von über 137 Mio. US-Dollar.

ADA zurück in den Top 10

Parallel zum USDCx-Start erholte sich ADA kräftig. In den letzten 48 Stunden stieg der Kurs laut Artikel um knapp 20% und schob Cardano bei CoinMarketCap wieder in die Top 10 nach Marktkapitalisierung – unter anderem durch das Überholen von Bitcoin Cash. Je nach Plattform fällt die Platzierung allerdings unterschiedlich aus: CoinMarketCap führt ADA auf Rang 10, CoinGecko auf Rang 12. Als Grund nennt der Bericht Unterschiede bei der Berechnung des Umlaufangebots sowie der Einbeziehung von „Wrapped“- oder gestakten Beständen.

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Nach Daten von Brave New Coin notiert ADA nahe 0,30 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung liegt demnach bei rund 10,87 Mrd. US-Dollar, das tägliche Handelsvolumen überschreitet 1 Mrd. US-Dollar.

Mehr Infrastruktur, mehr Roadmap-Druck

Auf der institutionellen Seite kam bereits im Februar Bewegung hinein: CME Group startete am 9. Februar den Handel mit Cardano-(ADA)-Futures (Kontraktgröße 100.000 ADA) sowie Micro-ADA-Futures (10.000 ADA), zudem mit Futures auf Chainlink und Stellar. Der Bericht wertet das als regulierten Zugang für Institutionen und verweist darauf, dass damit ein Zeithorizont von sechs Monaten bis zu einem möglichen Zeitfenster für ein US-Spot-ETF-Filing im August beginne.

Zusätzlich erhöhte Grayscale Cardanos Gewichtung im Smart Contract Platform Fund auf 20,2% – damit ist ADA laut Text die drittgrößte Position.

Bei den On-Chain-Haltern meldet der Artikel anhaltende Akkumulation: „Whales“ und „Sharks“ hätten in den vergangenen sechs Monaten rund 819 Mio. ADA hinzugekauft (bewertet mit etwa 239 Mio. US-Dollar zu aktuellen Preisen). Insgesamt hielten diese Adressgruppen damit über 25,35 Mrd. ADA, was 68,44% des Angebots entspreche.

Zum Protokoll-Fahrplan nennt der Bericht drei Punkte: Das Mainnet von „Midnight“, einer privacy-orientierten Partner-Chain, werde noch vor Ende März erwartet; Charles Hoskinson habe den Zeitplan bestätigt. Außerdem bereitet sich Cardano auf einen „Intra-Era“-Hard-Fork auf Protokoll-Version 11 vor, mit mainnet-fähigen Node-Releases „innerhalb weniger Wochen“. Ziel sei ein weniger disruptives Upgrade (keine Änderung der „Transaction Shapes“) mit Fokus auf mehr Plutus-Performance, neue kryptografische „Builtins“ und klarere Ledger-Regeln. Das Skalierungs-Upgrade „Ouroboros Leios“ bleibt laut Text für später in diesem Jahr geplant und soll die TPS durch „pipelined“ Block-Validierung und weitere Optimierungen deutlich erhöhen.

In den kommenden Wochen werden damit vor allem zwei Termine greifbar: das erwartete Midnight-Mainnet bis Monatsende und die anvisierten Releases für den Hard-Fork auf Protokoll-Version 11. Ob sich der aktuelle Schwung in dauerhaftes On-Chain-Wachstum übersetzt, knüpft der Bericht an zwei Faktoren: spürbare Adoption von USDCx durch Entwickler und Nutzer – und eine pünktliche Lieferung der angekündigten Upgrades (Midnight und Leios).

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