Cardano: Neue Coinbase-Nutzung
Cardano bekommt gleich zwei greifbare Impulse: Coinbase akzeptiert ADA jetzt als Sicherheit für Krypto-Kredite in den USA, und Gründer Charles Hoskinson hat einen Hard Fork für März bestätigt. Zusammen mit weiteren DeFi-Bausteinen könnte das erste Quartal 2026 für das Ökosystem wichtiger werden als der seit Wochen zähe Kursverlauf vermuten lässt.
Kann die neue Nutzbarkeit ADA auch jenseits der Charttechnik Rückenwind geben? Die jüngsten Daten liefern dafür zumindest Argumente.
Coinbase nimmt ADA als Kreditsicherheit auf
Seit Mittwoch hat Coinbase Cardano (ADA) in den USA als zulässige Sicherheit für seine krypto-besicherten Kreditprodukte freigeschaltet. Berechtigte Nutzer können damit gegen ihre ADA-Bestände bis zu 100.000 US-Dollar in USDC leihen, ohne die Coins verkaufen zu müssen – und damit ohne einen potenziell steuerpflichtigen Verkauf auszulösen.
Technisch basiert das Angebot auf dem DeFi-Protokoll Morpho innerhalb des Coinbase-Ökosystems Base. Dass ADA nun neben anderen großen Assets wie XRP und Dogecoin als Sicherheit akzeptiert wird, erhöht vor allem die praktische Finanz-Nutzung von ADA auf einer großen zentralen Plattform – ein Punkt, der Cardano in der Vergangenheit häufiger abgesprochen wurde.
Hard Fork im März – Fokus auf „Midnight“
In einem Livestream am Mittwoch nannte Hoskinson einen konkreten Zeitplan: Cardano steuert auf einen Hard Fork im März 2026 zu. Details zur Umsetzung werden laut ihm noch finalisiert, die Richtung ist aber klar.
Das Upgrade soll das Mainnet auf den Start von Midnight vorbereiten, einer privacy-orientierten Partner-Chain. Deren Mainnet-Start peilt Hoskinson für die letzte März-Woche an. Midnight setzt auf ein Modell der „selektiven Offenlegung“: Transaktionsdaten können geschützt werden, während zugleich regulatorische Anforderungen erfüllbar bleiben sollen – ausdrücklich mit Blick auf institutionelle Nutzung.
Stablecoin-Signale und große Wallets
Parallel läuft die Vorbereitung für USDCx, die native Abbildung von Circles Stablecoin auf Cardano. On-Chain-Daten aus der Monatsmitte deuten darauf hin, dass bereits erste Minting-Vorgänge stattgefunden haben. Damit rückt native Stablecoin-Liquidität näher – ein Bereich, der im Cardano-DeFi-Umfeld bisher als Schwachstelle galt.
Während ADA um 0,28 US-Dollar in einer engen Spanne konsolidiert, melden Analytics-Anbieter zugleich auffällige Käufe großer Adressen: Wallets mit 10 bis 100 Millionen ADA sollen in der vergangenen Woche netto rund 240 Millionen ADA hinzugekauft haben. Der Preis bewegt sich damit seitwärts, während große Bestände zunehmen.
Zum Marktbild gehört außerdem: ADA notiert nahe 0,28 US-Dollar und hält damit ein Unterstützungsniveau, das sich im Februar mehrfach behauptet hat. Coinbase-Integration und der bestätigte März-Fahrplan liefern hier eine fundamentale Gegenstory zu der zuvor eher schwachen Preisstruktur.
Im kurzfristigen Fokus stehen damit zwei Termine: der Hard Fork im März und der geplante Midnight-Start in der letzten März-Woche. Für später im Jahr ist zudem das Skalierungs-Upgrade Leios angekündigt – entscheidend für die Stimmung dürfte aber zuerst sein, dass die März-Schritte wie geplant umgesetzt werden.
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