Googles Einstieg als Validator, eine britische Bank, die Einlagen auf der Blockchain tokenisiert, und Wale, die massiv kaufen – das klingt nach Aufbruchsstimmung. Der ADA-Kurs erzählt eine andere Geschichte.

Midnight geht live: Wer dabei ist

Das Kernstück des Wochenendes ist der offizielle Launch von Midnight, Cardanos datenschutzorientierter Sidechain. Monument Bank, ein reguliertes britisches Geldhaus, will bis zu 250 Millionen Pfund an Privatkundeneinlagen auf der Sidechain tokenisieren – ein Novum für den britischen Bankensektor. Midnight setzt dabei auf Halo-2-zkSNARK-Technologie, die Datenschutz und regulatorische Compliance gleichzeitig gewährleisten soll.

Als Validatoren bestätigt sind Google, Vodafone, Telegram und MoneyGram. Sie stützen das Dual-Token-System aus NIGHT und DUST, das die Sidechain betreibt. Das Ziel: die Lücke zwischen öffentlicher Blockchain-Transparenz und den Datenschutzanforderungen institutioneller Finanzakteure schließen.

Technische Fortschritte, gedämpfte Kursreaktion

Am 25. März veröffentlichten die Entwickler die Pre-Release-Version von Cardano Node 10.7.0 – eine Voraussetzung für den bevorstehenden Van Rossem Hard Fork und den Übergang zu Protocol V11. Mit rund 680 Commits pro Woche über 80 Repositories bleibt die Entwicklungsaktivität hoch.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?

Großinvestoren haben in den drei Tagen vor dem Midnight-Launch rund 140 Millionen ADA akkumuliert. Gleichzeitig befinden sich die Short-Positionen auf dem höchsten Stand seit Juni 2023. Diese Konstellation erklärt, warum der Kurs trotz positiver Nachrichten kaum reagiert: Käufer und Leerverkäufer halten sich die Waage.

Das Cardano Treasury verfügt über rund 1,4 Milliarden US-Dollar an Reserven – ein solides Polster für künftige Ökosysteminvestitionen.

Bewertung und Stimmung

ADA notiert aktuell nahe seinem 52-Wochen-Tief und liegt seit Jahresbeginn rund 28 Prozent im Minus. Der Fear & Greed Index steht bei 29, was auf ausgeprägte Vorsicht unter Marktteilnehmern hindeutet. Santiment-Daten zeigen, dass das durchschnittliche ADA-Wallet im vergangenen Jahr 43 Prozent an Wert verloren hat.

Ein strukturelles Problem bleibt bestehen: Staking-Erträge von 3 bis 4,5 Prozent reichen vielen Haltern nicht aus, und die Validator-Einnahmen der Midnight-Sidechain fließen derzeit nicht direkt an Main-Chain-Staker. Der Midnight-Launch schließt diese Renditenlücke also noch nicht. Zusätzlich sorgt Gründer Charles Hoskinson für Gesprächsstoff, der den CLARITY Act als potenziell schädlich für Blockchain-Entwickler bezeichnet hat.

Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:

Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...