Dogecoin: Wale kaufen nach
Dogecoin steckt mitten in einer unangenehmen Phase: Der Kurs gibt nach, und am Derivatemarkt werden gehebelte Wetten reihenweise abgeräumt. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten aber ein gegensätzliches Bild. Ausgerechnet große Wallets stocken ihre Bestände auf – trotz der schwachen Stimmung im Kryptomarkt.
Derivatemarkt drückt auf die Stimmung
Der jüngste Rücksetzer hat vor allem Trader getroffen, die auf steigende Kurse gesetzt hatten. In den vergangenen 24 Stunden summierten sich die DOGE-Liquidationen laut Quelltext auf rund 2,07 Mio. USD. Der Großteil entfiel mit etwa 1,60 Mio. USD auf Long-Positionen. Heißt: Viele mussten ihre Wetten auf eine Erholung zwangsweise schließen, weil die Kurse gegen sie liefen.
Das passt zum größeren Stimmungsbild. Der Fear-&-Greed-Index für den Kryptosektor ist laut Bericht in den Bereich „Extreme Fear“ gefallen – ein Umfeld, in dem Anleger Risiko eher meiden und jede Schwäche schneller eskalieren kann.
Wichtige Punkte aus dem Marktgeschehen:
- Liquidationen: 2,07 Mio. USD in 24 Stunden, davon ca. 1,60 Mio. USD Longs
- Bereits am 9. Februar: deutlicher „Long Squeeze“ mit starkem Ungleichgewicht zugunsten von Long-Liquidationen (418%)
- Sentiment: „Extreme Fear“ im Kryptomarkt
On-Chain-Daten: Große Wallets sammeln ein
Spannend ist der Kontrast auf der Blockchain. Während der gehebelte Handel „ausgewaschen“ wird, sollen große Halter seit Anfang Februar zusammen rund 250 Mio. DOGE zusätzlich eingesammelt haben. Genannt werden zwei Gruppen: Wallets mit 10 Mio. bis 100 Mio. DOGE sowie Wallets mit 100.000 bis 1 Mio. DOGE.
Was bedeutet das konkret? Diese Divergenz – fallende Preise, aber steigende Bestände bei großen Adressen – wird häufig als Hinweis gedeutet, dass Coins von kurzfristig agierenden Marktteilnehmern zu eher langfristig orientierten Haltern wandern. Ob daraus sofort eine Erholung entsteht, ist damit nicht gesagt. Aber es erklärt, warum der Abwärtsdruck nicht zwangsläufig „einseitig“ ist.
Technischer Rahmen und Netzwerkaktivität
Aus technischer Sicht wurde DOGE durch den Abverkauf laut Ausgangstext in Richtung „überverkauft“ geschoben. Im bereitgestellten Datensatz liegt der RSI (14 Tage) allerdings bei 45,6 – also eher im neutralen Bereich. Als zentrale Unterstützungszone nennen die Analysten im Quelltext den Bereich 0,088 bis 0,09370 USD. Hält diese Zone nicht, könnte sich der Abwärtsdruck fortsetzen. Auf der Oberseite gilt ein nachhaltiger Sprung über 0,10 USD als wichtiger Schritt, um die aktuell bärische Struktur aufzubrechen.
Parallel dazu zeigt das Netzwerk wieder mehr Aktivität: Die Zahl aktiver Adressen stieg laut Bericht binnen einer Woche um 36% auf über 71.400. Das ist zumindest ein Lebenszeichen – auch wenn es den Kursrutsch allein nicht automatisch dreht.
Beim Kursbild bleibt der Druck dennoch sichtbar: Dogecoin notiert aktuell bei 0,09 USD und liegt damit in den letzten 30 Tagen rund 32% im Minus.
Im Fokus der nächsten Tage steht damit vor allem, ob DOGE die genannte Unterstützungszone stabilisiert – und ob die steigende Netzwerkaktivität sowie die Käufe großer Wallets ausreichen, um den Verkaufsdruck aus dem Derivatemarkt zu absorbieren.
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