Cardano: Interop-Ausbau
Cardano öffnet sich stärker für andere Blockchains. Auf der Consensus Hong Kong 2026 kündigte Gründer Charles Hoskinson eine Integration mit dem Cross-Chain-Messaging-Protokoll LayerZero an. Gleichzeitig nannte er einen festen Zeitplan für „Midnight“, die auf Privatsphäre ausgelegte Partner-Chain.
Wichtig ist dabei vor allem eins: Kann Cardano damit die bisher oft kritisierte Abschottung bei Liquidität und Anwendungen spürbar abbauen?
- LayerZero soll Cardano mit über 150 Blockchains verbinden
- Zugangspotenzial zu mehr als 80 Mrd. US-Dollar an „omnichain“ Assets
- Perspektivisch über 400 neue Token über die Anbindung
- Midnight-Mainnet laut Hoskinson bis Ende März 2026 geplant
- ADA reagierte nach den Ankündigungen binnen 24 Stunden mit +4 bis +5%
LayerZero soll Liquidität über Ketten holen
Die LayerZero-Integration bezeichnete Cardano als größte Interoperabilitäts-Erweiterung in der eigenen Historie. Ziel ist ein direkterer Zugang zu großen Ökosystemen wie Ethereum und Solana. Damit adressiert Cardano ein bekanntes Problem vieler Netzwerke: Liquidität und Entwickleraktivität bleiben oft „eingesperrt“, wenn Verbindungen zu anderen Chains fehlen oder umständlich sind.
Durch nahtlosere Kommunikation und Transfers zwischen Blockchains will Cardano mehr Kapital und mehr Entwickler in das eigene Ökosystem ziehen.
Ein weiterer Baustein: Geplant ist der Start von USDCx, einem Stablecoin mit zusätzlichen Privatsphäre-Funktionen. Er soll eine „compliant“ und institutionell nutzbare Infrastruktur auf Cardano unterstützen.
Midnight kommt bis Ende März
Parallel dazu bestätigte Hoskinson den Zeitplan für Midnight: Das Mainnet soll bis Ende März 2026 live gehen. Midnight ist als Privacy-Chain konzipiert und setzt auf „rational privacy“: Transaktionen sind demnach standardmäßig privat, Nutzer können Informationen bei Bedarf gezielt offenlegen – etwa für Compliance-Zwecke.
Beides ordnet Cardano in eine größere Strategie ein, die Infrastruktur für Anwendungen im institutionellen Finanzbereich auszubauen. Die neuen Integrationen sollen dabei als Wachstumstreiber wirken, indem sie die bisherige Isolation des Netzwerks direkt angehen.
ADA legt moderat zu
Der Markt reagierte mit einem kurzfristigen Kursplus bei ADA. In den 24 Stunden nach den Ankündigungen stieg der Token um rund 4 bis 5% – von etwa 0,252 US-Dollar auf über 0,265 US-Dollar – bevor sich der Kurs wieder stabilisierte.
Entscheidend für die Entwicklung in den kommenden Monaten dürften laut dem Bericht vor allem zwei Punkte sein: die erfolgreiche Umsetzung der LayerZero-Anbindung und die tatsächliche Nutzung nach dem Start von Midnight bis Ende März 2026.
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