Canopy Growth hat am Freitag die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Der kanadische Cannabis-Konzern präsentierte stabile Umsätze bei deutlich reduziertem Verlust – ein Zeichen, dass die Kostensenkungen greifen.

Kernaussagen auf einen Blick:
- Nettoverlust um 49% gesenkt auf 62,6 Mio. CAD
- Umsatz stabil bei 75 Mio. CAD
- Cannabis-Geschäft wächst um 4%
- Schulden bis 2031 verlängert

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Heimatmarkt wächst, International schwächelt

Im Quartal bis Ende Dezember 2025 erzielte Canopy Growth einen Konzernumsatz von 75 Millionen CAD – praktisch unverändert zum Vorjahr. Doch hinter der Gesamtzahl verbergen sich unterschiedliche Entwicklungen.

Das Cannabis-Kerngeschäft legte um 4 Prozent auf 52 Millionen CAD zu. Treiber war Kanada: Medizinisches Cannabis kletterte um 15 Prozent auf 23 Millionen CAD, das Freizeitgeschäft wuchs um 8 Prozent auf denselben Betrag. Das internationale Geschäft brach dagegen um 31 Prozent ein – trotz einer Erholung im Quartalsvergleich.

Die Tochter Storz & Bickel steuerte 23 Millionen CAD bei. Das bedeutet zwar einen Rückgang von 9 Prozent im Jahresvergleich, aber ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Verluste schrumpfen deutlich

Der Nettoverlust halbierte sich nahezu auf 62,6 Millionen CAD. Auch der bereinigte EBITDA-Verlust verringerte sich um 17 Prozent auf 3 Millionen CAD – das Unternehmen nähert sich der Gewinnschwelle.

Die Liquidität bleibt ein Fokusthema. Zum Stichtag verfügte Canopy Growth über Barmittel von 371 Millionen CAD. Die Netto-Cash-Position lag bei 146 Millionen CAD. Der operative Mittelabfluss verbesserte sich auf 19 Millionen CAD nach 28 Millionen im Vorjahresquartal.

Schulden gestreckt, Zukauf geplant

Im Januar 2026 verlängerte das Unternehmen die Fälligkeit sämtlicher Verbindlichkeiten bis 2031. Damit verschafft sich Canopy Growth mehr Zeit für die Sanierung ohne akuten Rückzahlungsdruck.

Das Management bekräftigte das Ziel, im Geschäftsjahr 2027 ein positives bereinigtes EBITDA zu erreichen. Die geplante Übernahme von MTL Cannabis soll noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden. Seit März 2025 wurden Kosteneinsparungen von jährlich 29 Millionen CAD realisiert. Die Bruttomarge sank allerdings auf 29 Prozent nach 32 Prozent im Vorjahr.

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