Kanadische Cannabis-Produzenten genießen an den US-Börsen bisher einen exklusiven Vorteil. Während heimische US-Unternehmen von Nasdaq und NYSE ausgeschlossen bleiben, sammelt die Konkurrenz aus dem Norden dort legal Kapital ein. Ein neuer überparteilicher Gesetzentwurf in Washington zielt nun genau auf diese Lücke ab und könnte die Wettbewerbslandschaft für Branchengrößen wie Canopy Growth grundlegend verändern.

Neues Gesetz zielt auf Börsenzugang

Die US-Abgeordneten Guy Reschenthaler und Troy Carter brachten Mitte März den sogenannten CLIMB Act erneut in den Kongress ein. Das Gesetz soll rechtliche Hürden auf Bundesebene beseitigen. Amerikanische Cannabis-Firmen könnten so endlich die großen nationalen Handelsplätze betreten.

Für Canopy Growth steht damit ein struktureller Vorteil auf dem Spiel. Bislang profitiert das Unternehmen massiv davon, als kanadischer Akteur ungehinderten Zugang zum amerikanischen Kapitalmarkt zu haben. Die US-Konkurrenz muss derweil oft auf grundlegendste Finanz- und Bankdienstleistungen verzichten.

Die politischen Mühlen mahlen in Washington allerdings langsam. Der Entwurf liegt derzeit im Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses. In diesem Gremium gerieten Cannabis-Reformen in der Vergangenheit verlässlich ins Stocken. Auch das von Analysten als noch wichtiger eingestufte SAFER Banking-Gesetz kam in der aktuellen Legislaturperiode bisher nicht voran.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Canopy Growth?

Skepsis an der Börse

Anleger reagieren auf diese unklare politische Gemengelage mit spürbarer Zurückhaltung. Die Aktie pendelte am Donnerstag bei extrem dünnem Handelsvolumen knapp unter der Marke von einem US-Dollar. Lediglich 1,12 Millionen Papiere wechselten den Besitzer. Das entspricht nur einem Bruchteil des durchschnittlichen Tagesvolumens von acht Millionen Aktien.

Diese Zurückhaltung vor dem Wochenende spiegelt das mangelnde Vertrauen der Marktteilnehmer wider. Parallel dazu wächst der Druck durch Leerverkäufer. Die Short-Quote stieg zuletzt um gut 13 Prozent an, womit aktuell rund 40 Millionen Aktien leerverkauft sind.

Operativer Fokus auf Profitabilität

Abseits der politischen Bühne arbeitet das Management an der operativen Wende. Am 29. Mai 2026 wird Canopy Growth die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentieren. Im Fokus steht dabei die Integration der jüngst übernommenen MTL Cannabis.

Das Unternehmen rechnet durch den Zukauf mit Synergieeffekten von rund 10 Millionen US-Dollar innerhalb der nächsten anderthalb Jahre. Bis zum Geschäftsjahr 2027 soll auf dieser Basis ein positives bereinigtes EBITDA erreicht werden. Erste operative Fortschritte zeigten sich bereits Ende 2025 durch eine Halbierung des Nettoverlusts auf 62,6 Millionen US-Dollar sowie verbesserte Cashflow-Kennzahlen.

Canopy Growth-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Canopy Growth-Analyse vom 27. März liefert die Antwort:

Die neusten Canopy Growth-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Canopy Growth-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Canopy Growth: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...