Die Cannabis-Hoffnung Canopy Growth erlitt am Freitag einen herben Dämpfer. Nachdem die Aktie in der verkürzten Handelssitzung nach Thanksgiving rund 2,5 Prozent einbrach, stellt sich die Frage: War die Rally der Vorwoche nur heiße Luft? Oder sammelt der Titel gerade Kraft für den nächsten Ausbruch?

Medicare-Fantasie verpufft schnell

Anfang der Woche hatte ein Bloomberg-Bericht für Euphorie gesorgt: Das US-Medicare-Programm könnte künftig CBD-Behandlungen abdecken. Die Nachricht ließ Cannabis-Aktien explodieren – auch Canopy Growth profitierte von der Spekulation auf einen Durchbruch im amerikanischen Gesundheitsmarkt.

Doch die Ernüchterung folgte prompt. Am Black Friday zeigte sich: Ohne konkrete regulatorische Beschlüsse bleiben solche Meldungen Spekulation. Anleger nahmen Gewinne mit, die Aktie fiel zurück in die Spanne um 1,16 bis 1,17 US-Dollar. Das Muster ist bekannt – bei Canopy Growth folgt auf Hoffnung oft Enttäuschung.

Konkurrenten unter Druck

Canopy Growth stand nicht allein unter Verkaufsdruck. Auch Branchenriesen wie Tilray Brands, Aurora Cannabis und SNDL mussten Federn lassen. Investoren nutzten die verkürzte Sitzung für Portfolio-Anpassungen vor dem Wochenende. MarketBeat führte Canopy Growth aufgrund des erhöhten Handelsvolumens und der extremen Volatilität als "Stock to Watch" – allerdings nicht unbedingt im positiven Sinne.

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Der harte Konkurrenzkampf zwischen den kanadischen Schwergewichten bleibt bestehen. Während Tilray aggressiv auf internationale Expansion setzt, konzentriert sich Canopy Growth aktuell auf die Stabilisierung des Heimatmarktes. Eine Strategie, die kurzfristig funktioniert, aber langfristig Fragen aufwirft.

Heimatmarkt als einziger Lichtblick

Abseits der täglichen Kursschwankungen gibt es einen Hoffnungsschimmer: Im kanadischen Geschäft zeigt Canopy Growth tatsächlich Fortschritte. Neue Produktformate wie infundierte Pre-Rolls und Vape-Angebote unter den Marken Tweed und 7ACRES kommen bei Konsumenten an. Das Unternehmen verzeichnet Wachstum im Freizeit- und medizinischen Cannabis-Segment.

Diese operativen Verbesserungen bilden derzeit das Fundament unter der Aktie. Doch sie reichen nicht aus, um die internationalen Lieferkettenprobleme und vor allem die fehlende Klarheit über die US-Regulierung zu kompensieren. Solange Washington keine konkreten Schritte unternimmt, bleibt Canopy Growth ein reines Spekulationsobjekt.

Technisch befindet sich die Aktie in einer Konsolidierung. Die Unterstützung bei 1,16 Dollar wird in den kommenden Tagen entscheidend sein – hält sie nicht, droht weiterer Abwärtsdruck.

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