Cameco Aktie: Trotz Gewinnsprung unter Druck
Der kanadische Uranproduzent Cameco legte am Freitag starke Zahlen für das vierte Quartal und Gesamtjahr 2025 vor – doch die Aktie geriet dennoch unter Verkaufsdruck. Der Grund: Die Produktionsprognose für 2026 fällt konservativer aus als erhofft.
Deutlicher Gewinnzuwachs im vierten Quartal
Cameco steigerte seinen Nettogewinn im Schlussquartal 2025 auf 199 Millionen Dollar, nach 135 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte auf 1,201 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr verzeichnete das Unternehmen einen beeindruckenden Gewinnsprung auf 590 Millionen Dollar – mehr als das Dreifache des Vorjahreswerts von 172 Millionen Dollar. Die Erlöse erreichten 3,482 Milliarden Dollar.
Die wichtigsten Kennzahlen:
- Nettogewinn Q4 2025: 199 Mio. Dollar (+47% ggü. Vorjahr)
- Jahresgewinn 2025: 590 Mio. Dollar (+243% ggü. Vorjahr)
- Jahresumsatz: 3,482 Mrd. Dollar
- Uranproduktion 2025: 21,0 Mio. Pfund (Unternehmensanteil)
- Dividende: Erhöhung auf 0,24 Dollar je Aktie
- Bilanz: 1,2 Mrd. Dollar Liquidität bei 1,0 Mrd. Dollar Verbindlichkeiten
Westinghouse wird zum strategischen Faktor
Während kurzfristig die Produktionszahlen die Anleger beschäftigen, richtet sich der strategische Fokus zunehmend auf Westinghouse. Die Beteiligung an dem Reaktortechnologie-Hersteller entwickelt sich nach Aussage des Managements besser als ursprünglich erwartet. Cameco wandelt sich damit von einem reinen Uranproduzenten zu einer breiteren Nuklear-Dienstleistungsplattform.
Eine kürzlich angekündigte Partnerschaft mit der US-Regierung soll den Ausbau von Westinghouse-Reaktoren beschleunigen. Das Unternehmen verweist auf derzeit 66 im Bau befindliche Kernreaktoren weltweit – ein Signal für anhaltend hohe Nachfrage nach Uran und Nukleartechnologie.
Ausblick dämpft Kursentwicklung
Trotz der positiven Zahlen reagierte die Börse zurückhaltend. Die für 2026 in Aussicht gestellte Produktion liegt leicht unter dem tatsächlichen Output von 2025. Diese vorsichtige Prognose dürfte bei Anlegern, die auf weiteres Mengenwachstum gesetzt hatten, für Ernüchterung gesorgt haben. Die solide Bilanz und die strategische Neuausrichtung stehen damit zunächst im Schatten der kurzfristigen Produktionserwartungen.
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