Die Aktie von BYD setzte am aktuellen Dienstag mächtig zurück. Die Notierungen verloren gleich -4,45 % oder 0,50 Euro. Der Kurs drehte unter die 11-Euro-Marke und erreichte nur noch 10,68 Euro. Zur Einordnung: Erst gestern stiegen die Kurse um über 2 % und erreichten ein Niveau von 11,18 Euro oberhalb der runden 11 Euro. Aktuell, heute, herrscht Angst vor einem internationalen Handelskrieg.

Effektiv sah es für die BYD schon besser aus, wie die gestrigen Entwicklungen zeigen. Diese Bewegung ordneten Marktteilnehmer zeitlich eng an neue politische Signale aus Deutschland an. Die Bundesregierung kündigte eine weitere Förderung für Elektrofahrzeuge an. Diese Maßnahme richtete sich nach offizieller Lesart vor allem an heimische Hersteller, da diese ihre Kostenstrukturen weiter senken wollen. Dennoch bezog der Markt aus dieser Nachricht auch internationale Anbieter ein.

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BYD expandiert – der Handelskrieg hat damit wenig zu tun

BYD profitiert in diesem Umfeld von einem vergleichsweise niedrigen Ausgangsniveau. Der Konzern baut seine Präsenz in Europa konsequent aus und richtet den Fokus zunehmend auf Deutschland. Steigende absolute Verkaufszahlen im Ausland bilden dabei einen zentralen Ansatzpunkt. Die Börsen kalkulieren, dass zusätzliche Förderungen den Absatz von Elektrofahrzeugen insgesamt ankurbeln. BYD tritt in diesem Markt mit einer breiten Modellpalette an und positioniert sich preislich wettbewerbsfähig auch jenseits absoluter Mindestpreise.

Neben der Entwicklung in Europa sorgte eine weitere Nachricht für Aufmerksamkeit. BYD führt Gespräche mit Ford über mögliche Batterielieferungen. Diese Gespräche bewerteten Marktbeobachter als kaufmännisch bedeutsam. Die Reaktionen in den USA fielen ungewöhnlich deutlich aus. Vertreter der US Regierung äußerten Unmut über die Annäherung zwischen einem chinesischen Batterieanbieter und einem großen amerikanischen Autobauer. Diese Reaktionen verdeutlichten, welche wirtschaftliche Tragweite beide Seiten diesem möglichen Geschäft beimessen.

BYD zeigt insgesamt, dass die Aktie sich weiter entwickelt. Analysten sehen Kurse von 14 Euro oder etwas mehr. Heute sehen wir ausschließlich Trump-Irritationen.

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