BYD-Aktie: Ein unfassbares Ziel!
Der Rückgang im Heimatmarkt trifft BYD so hart, dass das Unternehmen seine Expansion noch weiter vorantreibt. Die Zahlen vom Freitag (für das Jahr 2025) waren schwach, so dass der Druck sich erhöht. Die Chinesen verloren demzufolge am Freitag fast 5 %. Nun ging es gestern um über 7 % aufwärts. Die Aktie ist wieder da!
Die Zahlen hatten den Markt enttäuscht
Für das Jahr 2025 meldete der Konzern erstmals seit 2021 einen Gewinnrückgang, der EPS-Überraschungseffekt lag bei minus 44 %. Gleichzeitig zeigen auch die aktuellen Absatzzahlen die Belastung: Die Verkäufe in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 lagen – bereinigt um saisonale Effekte – rund 36 % unter dem Vorjahresniveau.
Ein wesentlicher Treiber ist die Entwicklung in China. Neben intensivem Wettbewerb wirkt sich die Wiedereinführung einer Kaufsteuer auf Elektrofahrzeuge aus, die zuvor zu vorgezogenen Käufen geführt hatte. Seitdem hat sich eine Nachfragelücke gebildet, während gleichzeitig ein anhaltender Preiskampf die Margen belastet.
BYD ist zurück im Aufwärtstrend (nach GD100)
Vor diesem Hintergrund hat das Management seine Exportstrategie angepasst. Für 2026 werden nun 1,5 Millionen Fahrzeugexporte angestrebt, nachdem zuvor 1,3 Millionen Einheiten kommuniziert worden waren. Auslandsmärkte gelten als margenstärker und rücken damit in den Mittelpunkt der weiteren Entwicklung.
Die internationale Expansion wird mit dem Ausbau der Kapazitäten begleitet. Eigene Frachtschiffe sollen die Logistik sichern und Abhängigkeiten reduzieren. Gleichzeitig entstehen neue Werke in Ungarn, Brasilien und Thailand, wodurch BYD näher an zentrale Absatzmärkte heranrückt und strukturelle Vorteile im Wettbewerb aufbauen will.
Auch auf der Nachfrageseite zeigen sich Effekte. In Europa wurden in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 rund 29.000 Fahrzeuge registriert, nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr.
Zusätzliche Unterstützung könnte aus dem makroökonomischen Umfeld kommen. Analysten verweisen auf Ölpreise von über 100 US-Dollar pro Barrel als möglichen Nachfragefaktor für Elektrofahrzeuge und Energiespeicherlösungen.
Der Markt hat dies nun neben der Entwicklung der Technologie mit neuen Batterien und Schnellladestationen offenbar goutiert. Die Notierungen sind auf dem Weg zu alter Stärke von ca. Mitte der vergangenen Woche. Analysten sind noch immer der Meinung, die Aktie könnte auf mehr als 13 Euro steigen.
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