Die Bank für Tirol und Vorarlberg, oder kurz BTV, verpasst sich einen neuen Namen und tritt in Zukunft als "Vier Länder Bank AG" auf. Damit soll dem Fokus auf die eigenen vier Kernmärkte Rechnung getragen werden, welche aus Österreich, Südtirol, Deutschland und der Schweiz bestehen. Das ließ das Unternehmen bei der Vorstellung der jüngsten Jahreszahlen mitteilen. Letztere zeigten zuweilen deutliche Rückgänge, doch der Vorstand zeigt sich dennoch zufrieden.

Der Gewinn nach Steuern ging bei der BTV von 223,7 Millionen aus dem Vorjahr auf nur noch 157,7 Millionen Euro zurück. Vor Steuern konnten 183,2 Millionen und damit 81,7 Millionen Euro weniger als 2024 verbucht werden. Der Jahresabschluss habe dennoch deutlich über dem Budget gelegen und der Rückgang sei aufgrund sinkender Zinserträge sowie Sondereffekten aus dem Vorjahr erwartet worden.

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Fortschritte bei BTV

Besser schlug sich die BTV hinsichtlich der betreuten Kundengelder, die um 1,63 Milliarden Euro auf nun nicht ganz 22 Milliarden Euro anstiegen. Bei der Bilanzsumme ging es immerhin um 522 Millionen auf 15,9 Milliarden Euro aufwärts und das Eigenkapital stieg um 152 Millionen auf 2,64 Milliarden Euro. Ein Wachstum war also durchaus zu erkennen, wenn der Blick in die richtige Richtung gelenkt wird.

Erfreut zeigte der Vorstand sich zudem darüber, mit Silvia Vicente ein neues Mitglied präsentieren zu können. Schon seit Jahresbeginn hat Vicente ihre neue Position inne und soll wohl für einen wichtigen Beitrag bei der Kundenbetreuung sorgen. Im Konzern tätig ist die Managerin bereits seit dem Jahr 2000.

Unaufgeregte Anleger

Wie gewohnt reagiert die für gewöhnlich selten gehandelte BTV-Aktie nicht weiter auf die Zahlen und der Kurs blieb am Freitag bei 67 Euro stehen. Dort bleibt der langfristige, wenngleich etwas gemächliche Aufwärtstrend unangetastet. In den aktuell unsicheren Zeiten dürfte die Aktie noch mehr an Attraktivität gewinnen, sodass die Anteilseigner sich wahrscheinlich weiterhin nicht von ihren Papieren trennen möchten. Das Handelsvolumen dürfte daher sehr wahrscheinlich auch in naher Zukunft sehr überschaubar bleiben.

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