Brookfield treibt den Ausbau seiner digitalen Infrastruktur massiv voran. Mit der Fusion der KI-Sparte Radiant und dem Cloud-Startup Ori Industries erreicht die neue Einheit eine Bewertung von 1,3 Milliarden US-Dollar. Hinter dem Deal steht ein milliardenschwerer Strategiefonds, der Brookfield als zentralen Akteur im globalen Markt für künstliche Intelligenz etablieren soll.

Expansion im KI-Sektor

Die Fusion integriert das Londoner Unternehmen Ori Industries vollständig in das Ökosystem von Brookfield. Ori-Gründer Mahdi Yahya übernimmt dabei die Position des Präsidenten bei Radiant. Unterstützt wird die neue Einheit durch den 10 Milliarden US-Dollar schweren KI-Fonds von Brookfield, der gezielt in digitale Infrastruktur investiert und unter anderem Hardware-Kooperationen mit Nvidia umfasst.

Hintergrund dieser Investition sind Branchenprognosen, die den weltweiten Bedarf an KI-Infrastruktur in den nächsten zehn Jahren auf bis zu 7 Billionen US-Dollar schätzen. Brookfield positioniert sich hier frühzeitig, um von dem enormen Hunger nach Rechenkapazitäten zu profitieren.

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Energie für die Tech-Giganten

Parallel zum digitalen Ausbau skaliert Brookfield seine Energiekapazitäten, um den steigenden Strombedarf von Rechenzentren zu decken. Das Unternehmen hat erst kürzlich seine geprüften Finanzberichte für das Jahr 2025 vorgelegt. Dabei zeigt sich eine stabile Dividendenpolitik: Die Ausschüttung wurde im vierten Quartal 2025 um 5 Prozent erhöht – das 15. Jahr in Folge mit einer Steigerung in dieser Größenordnung. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei etwa 4,89 Prozent.

Können diese massiven Infrastruktur-Deals die Trendwende für die Aktie einleiten? Trotz der strategischen Fortschritte notierte das Papier zuletzt mit 37,10 Euro nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 37,00 Euro und verlor auf Jahressicht über 32 Prozent an Wert. Marktbeobachter verweisen jedoch auf das hohe institutionelle Vertrauen; so halten Profi-Anleger wie die Norges Bank und der Canada Pension Plan inzwischen über 75 Prozent der Anteile im Erneuerbare-Energien-Sektor des Konzerns.

Großprojekte für Microsoft und Google

Die langfristige Strategie wird durch gigantische Lieferverträge untermauert. Bis zum Jahr 2030 entwickelt Brookfield eine Kapazität von 10,5 Gigawatt für Microsoft – das bisher größte Abkommen dieser Art weltweit. Zudem besteht ein Vertrag mit Google über die Lieferung von 3 Gigawatt Wasserkraft.

Auch im Nuklear- und Halbleitersektor ist das Unternehmen aktiv. Über die Partnerschaft mit Westinghouse baut der Konzern derzeit Reaktoren im Wert von über 80 Milliarden US-Dollar für die US-Regierung. Gleichzeitig entstehen in Zusammenarbeit mit Intel neue Halbleiterfabriken in den USA. Damit zielt Brookfield konsequent auf die Schnittstelle zwischen Energieerzeugung und industrieller Hochtechnologie ab. Die konsequente Umsetzung dieser Großprojekte bis 2030 wird entscheidend dafür sein, ob die fundamentale Stärke auch wieder in den Aktienkurs zurückkehrt.

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