Broadcom Aktie: ARK Invest greift zu
Cathie Woods ARK Invest hat Mitte Januar massiv bei Broadcom zugegriffen – 143.089 Aktien in einem Schwung. Die prominente Tech-Investorin setzt damit ein deutliches Signal: Sie hält das Custom-Chip-Geschäft des Halbleiter-Konzerns für einen der zentralen Profiteure des KI-Booms. Während Konkurrent Intel nach enttäuschenden Zahlen unter Druck gerät, zeigt sich bei Broadcom ein anderes Bild.
Institutionelle Käufer contra Sektor-Schwäche
Die Aktie notiert am Freitagmorgen nahe dem Vortagesschluss von 329,46 USD. Der ARK-Einstieg vom 14. Januar wirkt wie eine Wette auf Broadcoms Position im KI-Infrastruktur-Markt – speziell auf die hauseigenen Application-Specific Integrated Circuits (ASICs), die für Hyperscaler wie Google oder Meta entwickelt werden.
Rückenwind kommt von Fertigungspartner TSMC. Der taiwanesische Chip-Gigant meldete für Q4 2025 starke Zahlen und verwies auf einen „mehrjährigen KI-Megatrend" bei genau jenen Großkunden, die Broadcom beliefert. Die Lieferkette steht, die Nachfrage bleibt robust.
Der Kontrast zur Konkurrenz ist auffällig: Während Intel nach schwacher Prognose nachbörslich 6,7 % einbüßte, profitiert Broadcom von seinem fabless-Modell. Ohne eigene Fabriken konzentriert sich das Unternehmen auf hochmargige Netzwerk-Chips, Software (VMware-Integration) und KI-Hardware – und bleibt so von den Problemen klassischer Halbleiterfertiger verschont.
Bewertungsfrage bleibt offen
Fundamental steht Broadcom solide da: 63,89 Mrd. USD Umsatz im Geschäftsjahr 2025 (+23,9 % im Jahresvergleich), Nettogewinn von 23,13 Mrd. USD. Analysten sind mehrheitlich optimistisch und sehen Kurspotenzial. Einzelne Bewertungsmodelle (DCF) warnen jedoch vor einer möglichen Überbewertung zum aktuellen Niveau.
Die technische Lage zeigt die Aktie nahe ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Entscheidend wird sein, ob die Unterstützung um 320 USD hält – gestützt durch das institutionelle Vertrauen, das ARK Invest demonstriert hat.
Am 5. März folgen die Q1-2026-Zahlen. Analysten erwarten weiter steigende Gewinne, getragen von der anhaltenden Nachfrage nach Ethernet-Switches und Custom-Chips für KI-Anwendungen.
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