Der britische Ölmulti BP vollzieht eine radikale Kehrtwende – weg von grünen Zukunftsvisionen, zurück zum bewährten Öl- und Gasgeschäft. Statt auf erneuerbare Energien setzt der Konzern wieder voll auf fossile Brennstoffe. Doch ist dieser Schachzug ein genialer Move für die Aktionäre oder ein gefährlicher Rückschritt?

Milliarden-Umschichtung läutet neue Ära ein

Im Zentrum des Strategiewechsels steht der Ausstieg aus dem Solarjoint Venture Lightsource BP. Die geplante Veräußerung der 50-Prozent-Beteiligung ist nur der sichtbarste Teil eines gewaltigen Kapitalumschichtungsprogramms. Jährlich sollen 15 Milliarden Dollar umverteilt werden, mit einem klaren Fokus: Die Ausgaben für Öl- und Gasförderung werden massiv hochgefahren, während das Budget für kohlenstoffarme Energieprojekte gekürzt wird.

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Hinter der Wende steht der Druck von Investoren, die kurzfristige Profitabilität und höhere Dividendenzahlungen fordern. Seit dem Amtsantritt des neuen CEO im Jahr 2024 hat sich der Kurs des Unternehmens deutlich verändert. Die Devise lautet nun Liquidität statt langfristiger Dekarbonisierungsziele.

Schwere Zeiten für den Ölmarkt

BPs Rückbesinnung auf das Kerngeschäft kommt in einer schwierigen Marktphase. Der Ölpreis steht unter Druck, weil nicht-OPEC-Staaten die Fördermengen erhöht haben und die Nachfrage wichtiger Volkswirtschaften lahmt. Experten rechnen mit einem anhaltenden Überangebot bei Brent-Rohöl, was die Ertragskraft vieler Förderunternehmen bedroht.

Ein Lichtblick könnte hingegen der Markt für Flüssigerdgas (LNG) sein, der weiterhin robuste Preise zeigt. Diese Stärke im Gasgeschäft könnte für BP einen wichtigen Puffer in der aktuellen Ölschwäche bieten.

Die Aktie notiert nach dem jüngsten Kursrutsch knapp über der 4,90-Euro-Marke und kämpft damit deutlich unter ihrem Jahreshoch. Ob der neue strategische Kurs die erhoffte Wende bringt, wird sich an den künftigen Quartalszahlen zeigen müssen.

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