BMW kann zum Jahresstart 2026 Zuversicht verbreiten. Während Konkurrent Audi im vierten Quartal massive Absatzeinbußen von 36 Prozent in den USA hinnehmen musste, steigerte der Münchner Premiumhersteller seine US-Verkäufe über das Gesamtjahr 2025 um 4,7 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig untermauert BMW die Bedeutung seiner deutschen Werke: Über eine Million Fahrzeuge liefen 2025 in den vier heimischen Produktionsstätten vom Band.

Lokale Fertigung als Trumpfkarte

Die seit 2025 geltenden US-Zölle auf Autoimporte treffen deutsche Hersteller unterschiedlich hart. BMW profitiert von seiner strategischen Positionierung: Das Werk in Spartanburg (South Carolina) ist der größte Produktionsstandort im globalen Netzwerk. 2024 wurden dort 396.000 Fahrzeuge gefertigt – ein Großteil der in den USA verkauften BMW-Modelle stammt somit aus heimischer Produktion und umgeht die Zollbelastungen.

Die US-Zahlen im Detail:

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  • Gesamtjahr 2025: 388.897 verkaufte Fahrzeuge (+4,7% zum Vorjahr)
  • Q4 2025: 113.512 Einheiten (-3,4% zum Vorjahr)
  • BEV-Verkäufe Q4: -45,5% (Nachfrageschwäche bei Elektrofahrzeugen)
  • Trend: Kunden greifen vermehrt zu Plug-in-Hybrid-Modellen

Deutsche Werke als Produktionsrückgrat

BMW verantwortet rund ein Viertel der gesamten deutschen Pkw-Produktion, die 2025 laut VDA bei 4,15 Millionen Einheiten lag. Etwa zwei Fünftel aller weltweit gefertigten BMW-Fahrzeuge stammen aus Deutschland. Die vier Standorte Regensburg (343.000 Einheiten 2024), Dingolfing (298.000), Leipzig (246.000) und München (201.000) fertigen Verbrenner, Plug-in-Hybride und vollelektrische Modelle auf einem Band.

„Unsere Werke zeigen eindrucksvoll, wie wettbewerbsfähig Industrie in Deutschland ist", betonte Produktionsvorstand Milan Nedeljković, der im Mai 2026 den Vorstandsvorsitz von Oliver Zipse übernimmt.

Neue Klasse und Ausblick

2026 steht für BMW im Zeichen der „Neuen Klasse" – der nächsten Generation vollelektrischer Fahrzeuge. Der Anlauf beginnt im umgebauten Münchner Stammwerk. Die im Oktober 2025 angepasste Jahresprognose sieht eine EBIT-Marge von 5 bis 6 Prozent im Automobilsegment vor. Analysten wie JP Morgan („Overweight"), Bernstein Research („Outperform") und Deutsche Bank („Buy") bewerten die Aktie überwiegend positiv.

Mitte März 2026 folgt mit dem Jahresbericht 2025 der nächste Lackmustest: Dann zeigt sich, ob BMW die eigenen Margenziele erreicht hat und wie der Start der Neuen Klasse verläuft.

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