Bloom Energy Aktie: Explosive Rally
Die Bloom Energy Aktie hat sich zum absoluten Überflieger im Energiesektor entwickelt. Mit einem massiven Kursplus von über 500 Prozent in den vergangenen 52 Wochen profitiert das Unternehmen wie kaum ein anderes vom enormen Energiehunger der KI-Rechenzentren. Doch angesichts einer Bewertung, die Analysten tief spaltet, stellt sich die Frage: Wie viel Zukunftsmusik ist in der Marktkapitalisierung von über 32 Milliarden Dollar bereits eingepreist?
Milliarden-Deal als Treibstoff
Anfang Januar 2026 beschleunigte sich der Aufwärtstrend dramatisch. Auslöser war die Bestätigung eines 2,65 Milliarden Dollar schweren Abkommens mit American Electric Power (AEP). Dabei übt AEP Optionen zum Erwerb von rund 900 Megawatt Brennstoffzellen-Kapazität aus – eine signifikante Ausweitung der bestehenden Partnerschaft. Das zugrundeliegende Rechenzentrumsprojekt in Wyoming hat bereits wichtige behördliche Genehmigungen erhalten.
Morgan Stanley schätzt, dass allein dieses Projekt in den kommenden Jahren rund 3 Milliarden Dollar Umsatz für Bloom Energy generieren könnte. Allein auf diese Nachricht hin sprang die Aktie im Januar um rund 50 Prozent nach oben. Flankiert wird diese Entwicklung durch eine separate 5-Milliarden-Dollar-Partnerschaft mit Brookfield Asset Management für KI-Rechenzentren sowie eine im Dezember gesicherte Kreditlinie von Wells Fargo über 600 Millionen Dollar.
Bewertung am Limit?
Der kometenhafte Aufstieg hat seinen Preis. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (Forward P/E) von 282 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 17,4 handelt die Aktie weit über dem Branchendurchschnitt. Am 13. Januar schloss das Papier bei 139,77 Dollar – ein Gewinn von 61 Prozent allein seit Jahresbeginn. Der Kontrast zum 52-Wochen-Tief von 15,15 Dollar im vergangenen April könnte kaum größer sein.
Auch operativ zeigen sich Fortschritte: Im dritten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 57 Prozent auf 519 Millionen Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 0,15 Dollar deutlich über den Erwartungen von 0,08 Dollar. Zwar blieb unter dem Strich ein Nettoverlust von rund 23 Millionen Dollar (GAAP), dieser verringerte sich jedoch sequenziell um 46 Prozent.
Expertenmeinungen gehen auseinander
Die Wall Street ist uneins über die Nachhaltigkeit dieses Niveaus. Während Susquehanna mit einem Kursziel von 157 Dollar weiteres Potenzial sieht, warnt die Bank of America trotz einer Zielanhebung auf 39 Dollar vor überzogenen Hoffnungen. Investoren würden derzeit "Perfektion für fünf Jahre" einpreisen. Das durchschnittliche Kursziel der 22 Analysten liegt bei etwa 106 Dollar, was ein Rückschlagspotenzial von rund 24 Prozent impliziert.
Der strukturelle Rückenwind bleibt indes gewaltig: McKinsey prognostiziert einen Anstieg des Strombedarfs für US-Rechenzentren von 147 Terawattstunden im Jahr 2023 auf 606 Terawattstunden bis 2030. Ob Bloom Energy diese Erwartungen erfüllen kann, wird sich am 26. Februar zeigen, wenn das Unternehmen die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 vorlegt. Analysten rechnen für das Geschäftsjahr 2026 bereits mit einem Umsatzsprung auf 2,46 Milliarden Dollar und einem Gewinnwachstum je Aktie von fast 700 Prozent.
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