Bloom Energy zählte dank des Hypes um die Energieversorgung von KI-Rechenzentren zu den großen Gewinnern des vergangenen Jahres. Doch zum Start in das Jahr 2026 dominiert am Markt die Ernüchterung. Nach einer beeindruckenden Rallye hat der Titel deutlich korrigiert, während Investoren nun verunsichert auf widersprüchliche Signale aus der Führungsetage blicken. Die zentrale Frage lautet: Ist das nur eine gesunde Atempause oder der Beginn einer tieferen Neubewertung?

Korrektur nach dem Rekordlauf

Die Volatilität bei Bloom Energy bleibt extrem hoch. Zwar notiert das Papier mit aktuell 86,89 USD noch immer massiv über den Tiefstständen des Vorjahres, doch der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 123,56 USD ist mittlerweile beträchtlich. Rund 30 Prozent hat die Aktie von ihrer Spitze eingebüßt.

Marktbeobachter sehen in dieser Bewegung eine klassische Bereinigung der zuvor heißgelaufenen Spekulationen. Der massive Anstieg, getrieben durch die Fantasie um den steigenden Strombedarf von Datenzentren, wird nun durch Gewinnmitnahmen auf die Probe gestellt.

Insider verkaufen, Institutionen steigen ein

Besonders die Aktivitäten hinter den Kulissen sorgen für Gesprächsstoff, da sie kein einheitliches Bild zeichnen.
* Warnsignal: Director Jim H. Snabe nutzte die hohen Notierungen Ende 2025, um Kasse zu machen. Er veräußerte Anteile im Wert von über 2,8 Millionen USD – ein Schritt, den Anleger oft als Indiz dafür werten, dass das Management die Bewertung als sportlich empfindet.
* Gegensignal: Auf der anderen Seite steht der Einstieg von Diversified Trust Co. Der institutionelle Investor baute kürzlich eine neue Position im Wert von rund 2,64 Millionen USD auf.

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Fundamentaldaten und Analysten-Skepsis

Operativ lieferte Bloom Energy zuletzt starke Argumente. Der Umsatz im dritten Quartal sprang um gut 57 Prozent auf 519,05 Millionen USD und übertraf damit die Erwartungen. Dennoch bleibt die Bewertung ein wunder Punkt.

Die Bank of America hält an ihrer vorsichtigen Haltung fest und bestätigt ein Kursziel von lediglich 39 USD. Diese Einschätzung liegt weit unter dem aktuellen Kursniveau und signalisiert, dass einige Experten das Unternehmen trotz des Wachstums als massiv überbewertet ansehen.

Das starke Umsatzwachstum steht nun der hohen Bewertung und den Insider-Verkäufen gegenüber. Angesichts der Diskrepanz zwischen dem aktuellen Kurs und den Zielen skeptischer Analysten bleibt das Rückschlagspotenzial bestehen. Für die Bullen wird es nun entscheidend sein, das Niveau um 87 USD zu verteidigen, um eine Ausweitung der Korrektur zu verhindern.

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