Blackstone Aktie: Milliarden-Deal nimmt Hürde
Blackstone treibt seine Expansion im US-Energiesektor voran und hat eine wichtige regulatorische Hürde für die 11,5 Milliarden Dollar schwere Übernahme von TXNM Energy genommen. Das grüne Licht der US-Aufsichtsbehörde FERC markiert einen Meilenstein für die Infrastruktur-Sparte des Asset-Managers. Doch kann dieser strategische Erfolg die jüngste Schwächephase der Aktie beenden?
Expansion im Versorgungssektor
Die Genehmigung durch die Federal Energy Regulatory Commission (FERC) ist ein zentraler Schritt für die geplante Integration von TXNM Energy, der Muttergesellschaft des größten Energieversorgers in New Mexico. Für Blackstone Infrastructure ist dieser Zukauf ein Kernelement der aktuellen Anlagestrategie. Um die Zustimmung der Regulierer und der Öffentlichkeit zu sichern, sieht die Vereinbarung unter anderem Gutschriften in Höhe von 105 Millionen Dollar für die Kunden vor, was die Stromrechnungen über vier Jahre spürbar entlasten soll.
Trotz dieses Fortschritts ist der Deal noch nicht in trockenen Tüchern. Bevor die Übernahme wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden kann, stehen noch weitere Genehmigungen auf Bundes- und Staatsebene aus.
Impulse aus dem Kredit- und Immobiliensektor
Parallel zum Infrastruktur-Großprojekt zeigt sich Blackstone auch in anderen Segmenten aktiv. Der Blackstone Secured Lending Fund (BXSL) legte solide Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor. Neben der Ankündigung einer Dividende von 0,77 US-Dollar pro Aktie für das erste Quartal 2026 gab das Management ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 250 Millionen US-Dollar bekannt. Ein leichter Rückgang des Nettoinventarwerts (NAV) je Aktie im Schlussquartal trübte das Bild jedoch geringfügig.
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Zusätzlich untermauert das Unternehmen seine Ambitionen im Immobilienmarkt durch die Finanzierung eines Portfolios von 16 Einzelhandelsobjekten in Texas sowie Aktivitäten am britischen Markt für sozialen Wohnungsbau.
Die Lage an der Börse
Anleger reagierten zuletzt verhalten auf die breite Palette an Nachrichten. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 100,16 Euro und hat damit seit Jahresbeginn rund 26 Prozent an Wert verloren. Während die operativen Fortschritte und der milliardenschwere Infrastruktur-Deal langfristiges Potenzial bieten, deutet der aktuelle RSI von 75 auf eine technisch überkaufte Situation hin, die kurzfristige Kursgewinne erschweren könnte.
Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, ob Blackstone die verbleibenden regulatorischen Hürden für die TXNM-Übernahme ohne größere Auflagen nehmen kann und wie sich die Bewertungen im Immobilienportfolio stabilisieren.
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