Bitcoin: Zyklischer Boden in Sicht?
Goldman Sachs sieht in der aktuellen Bitcoin-Korrektur ein historisch vertrautes Muster. Nach einem Rückgang von rund 45 Prozent vom Allzeithoch in den Bereich von 66.000 bis 70.000 US-Dollar deckt sich die Bewegung laut den Analysten um James Yaro mit typischen Zyklusverläufen vergangener Bärenphasen — ein Hinweis darauf, dass die schlimmste Deleveraging-Phase möglicherweise abgeschlossen ist.
Gegenläufige Signale
Gleichzeitig warnt Goldman Sachs vor anhaltend niedrigen Handelsvolumina auf Drei-Monats-Tief. Diese Bewertungskompression erhöht das Risiko weiterer Kursschwankungen kurzfristig. Trotzdem hält die Bank an Kaufempfehlungen für kryptoangrenzende Titel wie Coinbase und Robinhood fest und argumentiert, dass Bitcoins aktuelle Bewertung die restriktive Geldpolitik der US-Notenbank bereits eingepreist hat.
Auf institutioneller Seite lieferten neue SEC-Einreichungen ein bemerkenswertes Detail: GameStop hält weiterhin 4.710 BTC im Wert von rund 368 Millionen US-Dollar. Dabei wurden 4.709 BTC als Sicherheit für eine OTC-Optionsstrategie über Coinbase Credit eingesetzt — mit Ausübungspreisen zwischen 105.000 und 110.000 US-Dollar. Ein Schritt, der zeigt, wie aktiv Unternehmen ihre digitalen Bestände inzwischen bewirtschaften.
Abflüsse und technische Hürden
Der Markt verarbeitet aktuell erheblichen Gegenwind aus dem ETF-Segment. In der Woche bis zum 28. März verzeichneten Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse von knapp 296 Millionen US-Dollar — das Ende einer vierwöchigen Zufluss-Serie. Allein der BlackRock-ETF verlor innerhalb von zwei Tagen 201,5 Millionen US-Dollar, der größte Abfluss seit fast zwei Monaten.
Hinzu kommt ein massives Deleveraging-Ereignis: Am 27. März liefen Bitcoin-Futures-Kontrakte im Wert von rund 13,45 Milliarden US-Dollar aus. Das Open Interest im Terminmarkt fiel daraufhin um 42 Prozent — von 550.000 auf 320.000 Kontrakte. Dieser Abbau von Hebelwetten hat den Preis vorerst bei rund 66.300 US-Dollar stabilisiert.
Technisch gesehen testet Bitcoin eine kritische Unterstützungszone zwischen 65.500 und 66.000 US-Dollar. Ein Rutsch darunter würde den Weg in Richtung 60.000 bis 62.000 US-Dollar öffnen. Auf der Oberseite gilt der Bereich von 67.000 bis 70.000 US-Dollar als Widerstand, der überwunden werden müsste, um die aktuelle Schwächephase zu beenden. Der 50-Tage-EMA liegt mit rund 72.000 US-Dollar deutlich darüber.
Miner unter Druck
Abseits der Kursdiskussion vollzieht sich im Mining-Sektor ein struktureller Wandel. Mit Produktionskosten von durchschnittlich knapp 80.000 US-Dollar pro BTC und Hash-Preisen auf Mehrjahrestiefs verlagern viele Miner ihre Kapazitäten in Richtung KI- und Hochleistungsrechenzentren. Die Netzwerk-Hashrate ist von Spitzenwerten von 1.160 EH/s Ende 2025 auf rund 1.020 EH/s gesunken — ein messbares Zeichen dieser Verschiebung.
Politisch erhielt Bitcoin am 27. März Rückenwind: US-Präsident Trump bekräftigte auf dem FII-Summit in Miami den Anspruch der USA, zur führenden Krypto-Nation zu werden. Die SEC und CFTC hatten Bitcoin, Ether und XRP bereits am 17. März offiziell als digitale Rohstoffe klassifiziert — ein regulatorischer Schritt, der die langfristige Rahmenbedingung für institutionelle Investoren verbessert.
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