Bitcoin: Zölle belasten Krypto-Sentiment
Die neuen US-Handelszölle haben Bitcoin am Dienstag spürbar unter Druck gesetzt. Mit dem Inkrafttreten der globalen Abgaben wächst die Unsicherheit an den Märkten, was Anleger dazu veranlasst, Risiko-Assets abzustoßen. Doch nicht nur die makroökonomische Lage drückt auf die Stimmung: Auch Daten von den Handelsplätzen und das Verhalten institutioneller Investoren senden derzeit klare Warnsignale.
Politische Unsicherheit als Treiber
Auslöser der jüngsten Unruhe war die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, einen pauschalen Zoll von 15 Prozent auf die meisten ausländischen Waren zu erheben. Dieser Schritt, der auf dem Trade Act von 1974 basiert und nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs erfolgte, trat am 24. Februar in Kraft. Die aggressive handelspolitische Wende sorgt für Nervosität an den globalen Finanzmärkten. Bitcoin reagiert als hochvolatiles Asset empfindlich auf diesen Entzug von Liquidität und Risikobereitschaft.
Warnsignale der Großanleger
Ein Blick auf die On-Chain-Daten offenbart, dass vor allem Großanleger auf die veränderte Lage reagieren. Sogenannte "Wale" transferieren vermehrt Bestände auf zentralisierte Börsen – ein klassisches Indiz für Verkaufsabsichten. Das Verhältnis der Börsenzuflüsse durch Großanleger (Exchange Whale Ratio) erreichte kürzlich den höchsten Stand seit 2015.
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Trotz dieser massiven Bewegungen gibt es einen kleinen Lichtblick: Das Spot Cumulative Volume Delta (CVD), das die Aggressivität von Käufern und Verkäufern misst, zeigt eine leichte Stabilisierung. Zudem deutet das MVRV-Verhältnis, das Marktwert und realisierten Wert vergleicht, auf eine Normalisierung der Bewertung hin – historisch oft ein Zeichen für eine Bodenbildung nach Übertreibungen.
Institutionelle auf dem Rückzug
Das Sentiment bei den professionellen Marktteilnehmern bleibt jedoch defensiv. Die Bitcoin-Spot-ETFs verzeichnen mittlerweile fünf Wochen in Folge Nettoabflüsse. Da die Emittenten bei Rückgaben die hinterlegten Bitcoin verkaufen müssen, erzeugt dies zusätzlichen Druck auf den Kurs, der aktuell bei rund 65.445 US-Dollar notiert und damit knapp 48 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch liegt.
Wie skeptisch der Markt derzeit ist, zeigt sich auch an MicroStrategy: Die Aktie des Unternehmens, das massiv in Bitcoin investiert ist, weist die höchste Leerverkaufsquote in den USA auf. Investoren wetten hier indirekt gegen den Bitcoin-Preis und sichern sich gegen weitere Kursverluste ab. Solange die ETF-Abflüsse anhalten und die makroökonomische Unsicherheit durch die Zollpolitik besteht, fehlt dem Markt der nötige Impuls für eine nachhaltige Trendwende.
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