Bitcoin: Seitwärtsbewegung im Risk-off-Umfeld
Die Kryptowährung bewegt sich heute weitgehend seitwärts, während die globalen Märkte einen deutlichen Risk-off-Modus zeigen. Aktien, Rohstoffe und andere risikoreiche Assets geraten unter Druck – Bitcoin bleibt bislang vergleichsweise stabil, doch die Nervosität an den Finanzmärkten nimmt zu.
Märkte im Abwärtssog
Der heutige Handelstag zeigt ein klares Bild: Anleger ziehen sich aus risikoreichen Positionen zurück. Schwache Konjunkturdaten, enttäuschende Unternehmensergebnisse aus dem Technologiesektor und Unsicherheit über die weitere Geldpolitik belasten die Stimmung. Besonders heftig trifft es Silber, das zeitweise um bis zu 18 Prozent einbricht und unter die Marke von 73 Dollar je Unze fällt. Seit dem Allzeithoch der vergangenen Woche hat das Edelmetall mehr als ein Drittel seines Wertes verloren.
Auch Gold bleibt nicht verschont: Der Goldpreis fällt um 59 Dollar auf 4.861,40 Dollar je Unze. Gewinnmitnahmen nach zwei Tagen mit Kursgewinnen sowie Entspannungssignale bei geopolitischen Konflikten nehmen dem gelben Metall seine Safe-Haven-Attraktivität. Die geplanten Gespräche zwischen den USA und Iran sowie Fortschritte in den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine dämpfen die Risikoaversion – zumindest bei den traditionellen Krisenmetallen.
Bitcoin hält sich
Im Gegensatz zu vielen anderen Assets zeigt sich Bitcoin heute vergleichsweise widerstandsfähig. Während Aktien, Silber und selbst Software-Titel korrigieren, bewegt sich die Kryptowährung in einer engen Spanne. Das könnte darauf hindeuten, dass Bitcoin aktuell weder als reines Risiko-Asset noch als klassischer Safe Haven wahrgenommen wird – sondern irgendwo dazwischen.
Die US-Arbeitsmarktdaten vom heutigen Donnerstag zeigen eine Aufwärtsbewegung: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der letzten Januarwoche um 22.000 auf 231.000 – der höchste Stand seit fast zwei Monaten. Gleichzeitig meldeten US-Unternehmen im Januar mit 108.435 Stellenstreichungen die höchste Zahl seit Oktober. Der offizielle Arbeitsmarktbericht, der ursprünglich für Freitag geplant war, wurde wegen der kurzen Regierungsschließung auf nächste Woche verschoben.
Ein stärkerer US-Dollar belastet zusätzlich: Der Dollar-Index legt um 0,14 Prozent auf 97,75 Punkte zu, nachdem Präsident Trump ein neues Finanzierungsgesetz unterzeichnet und damit die Regierungsschließung beendet hat. Ein festerer Dollar macht Bitcoin für internationale Käufer tendenziell teurer.
Ob die Kryptowährung ihre relative Stärke verteidigen kann, wird sich in den kommenden Tagen zeigen – vor allem dann, wenn die Arbeitsmarktdaten für zusätzliche Impulse sorgen.
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