Bitcoin: Risiko wird neu bewertet
Am Bitcoin-Markt ist spürbar Luft aus dem Kessel entwichen – und zwar dort, wo es oft am schnellsten knallt: bei gehebelten Derivaten. Innerhalb weniger Tage ist die Hebelwirkung deutlich gefallen, ein klassischer „Reset“ nach viel Spekulation. Doch reicht das schon, um wieder eine stabile Basis zu schaffen?
Deutlicher Hebel-Abbau bei Derivaten
In der vergangenen Woche kam es laut On-Chain-Daten zu einem kräftigen Deleveraging im Bitcoin-Derivatemarkt. Besonders auffällig: Auf Binance fiel der sogenannte Estimated Leverage Ratio (ELR) nach Daten von CryptoQuant um 28% – von rund 0,1980 auf etwa 0,1414.
Die Lesart dahinter ist klar: Überhebelte Long-Positionen wurden aus dem Markt gedrückt. Solche „Flush-outs“ gelten unter Marktbeobachtern häufig als konstruktiv, weil sie die Gefahr von Kettenliquidationen verringern können. Kurz gesagt: Weniger Zündstoff im System, potenziell stabilere Marktstruktur.
Wale, ETF-Abflüsse und wichtige Preiszonen
Der Hebelabbau fällt zeitlich mit weiteren Signalen zusammen, die Anleger genau beobachten. Am 21. Februar sorgte etwa eine große Transaktion für Gesprächsstoff: Ein chinesischer „Whale“ transferierte Bitcoin im Wert von 760 Millionen US-Dollar zur Börse Binance. Das nährte Spekulationen über möglichen Verkaufsdruck – auch wenn eine Einzahlung an eine Börse nicht automatisch einen Verkauf bedeutet.
Zusätzlich zeigen On-Chain-Daten, dass sich größere Angebots-„Cluster“ an bestimmten Kursniveaus gebildet haben. Ein besonders signifikanter Bereich liegt demnach oberhalb von 66.800 US-Dollar. Solche Zonen sind deshalb wichtig, weil sie häufig den Einstandspreis vieler Investoren widerspiegeln und dadurch als Unterstützung oder Widerstand wirken können.
Belastend kommt hinzu: Der Markt kämpft laut Quelltext weiterhin mit anhaltenden Abflüssen aus US-Spot-Bitcoin-ETFs, was den Preisdruck über die Zeit aufrechterhalten kann.
Konsolidierung – aber mit hoher Nervosität
Bitcoin steckt aktuell in einer Konsolidierungsphase. Das passt auch zum Kursbild: Mit 64.740 US-Dollar notiert der Coin heute nahe seinem jüngsten Bereich, nachdem er in den letzten 30 Tagen um 27,59% nachgegeben hat.
Die Botschaft aus dem Quelltext: Der Markt hat zwar einen Teil der überschüssigen Spekulation abgebaut – für einen tragfähigen Aufwärtstrend braucht es jetzt aber echte Nachfrage aus dem Spotmarkt. Bis dahin bleibt es eine Phase, in der Risiko neu eingepreist wird, während die Schwankungsanfälligkeit hoch bleibt.
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