Bitcoin: Milliarden-Liquidation!
Bitcoin erlebt derzeit eine der schärfsten Korrekturen des Jahresbeginns 2026. Eine toxische Mischung aus politischen Unsicherheiten in den USA und massiven Abflüssen aus ETFs setzt die Kryptowährung unter enormen Druck. Während Anleger auf eine Stabilisierung hoffen, sorgt eine historische Liquidationswelle für Nervosität am Markt.
Historischer Ausverkauf
Das Wochenende brachte einen massiven Aderlass für Krypto-Investoren. Daten zeigen, dass innerhalb eines einzigen Tages Positionen im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar liquidiert wurden – die größte Welle seit Oktober des Vorjahres. Betroffen waren rund 335.000 Anleger. Besonders hart traf es Marktteilnehmer, die auf steigende Kurse gesetzt hatten: Bullische Wetten im Volumen von 1,6 Milliarden US-Dollar wurden binnen 24 Stunden aus dem Markt gespült. Verstärkt wird der Abwärtstrend durch institutionelle Zurückhaltung; allein im Januar verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs Nettoabflüsse in Milliardenhöhe.
Der "Warsh-Effekt" und Stillstand in Washington
Verantwortlich für die schlechte Stimmung sind vor allem zwei politische Entwicklungen in den Vereinigten Staaten. Zum einen sorgt die Nominierung von Kevin Warsh als neuer US-Notenbankchef für Unruhe. Marktbeobachter sprechen bereits vom „Warsh-Effekt“: Da der ehemalige Fed-Gouverneur als Verfechter höherer Realzinsen und einer schlankeren Bilanz gilt, reagieren Risiko-Assets wie Bitcoin empfindlich auf die Personalie.
Erschwerend kommt der teilweise „Shutdown“ der US-Regierung hinzu. Da Aufsichtsbehörden wie die SEC in den Notbetrieb gewechselt sind, liegen wichtige Entscheidungen zu neuen Krypto-Produkten auf Eis. Dies betrifft etwa 16 ausstehende Anträge für Spot-ETFs, was die Investorenstimmung zusätzlich dämpft.
Blick auf das Weiße Haus
Trotz der Turbulenzen richtet sich der Fokus auf den morgigen Montag. Im Weißen Haus steht ein Gipfeltreffen zwischen Krypto-Firmen und Bankenvertretern an. Im Zentrum der Gespräche steht der „CLARITY Act“ und die strittige Frage, ob Stablecoin-Emittenten Zinsen zahlen dürfen. Ob dieses Treffen angesichts des Regierungsstillstands sofortige Impulse liefern kann, ist jedoch offen.
Ein Blick auf die aktuellen Kennzahlen verdeutlicht das Ausmaß der jüngsten Schwäche: Der Bitcoin notiert inzwischen gut 32 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.
Die technische Lage bleibt angespannt. Analysten sehen die Kryptowährung aktuell in einer kritischen Zone, in der sich entscheiden dürfte, ob eine Bodenbildung gelingt oder weitere Abverkäufe drohen, sollte sich die makroökonomische Lage nicht stabilisieren.
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