Bitcoin: Liquiditätsangst trifft auf Rekordkäufe
Der Start ins Jahr 2026 bringt für Bitcoin eine paradoxe Situation: Während die US-Notenbank Fed vor Liquiditätsengpässen warnt und die Märkte verunsichert, kaufen institutionelle Akteure massiv zu. Der Kurs liegt aktuell bei rund 88.600 US-Dollar – 30 Prozent unter dem Oktoberhoch von 126.000 Dollar. Doch unter der Oberfläche formiert sich Gegenbewegung.
Fed-Protokoll verunsichert Märkte
Die veröffentlichten Dezember-Protokolle der Federal Reserve schlagen Wellen. Die Notenbank äußert ernsthafte Bedenken über mögliche Spannungen in den kurzfristigen Refinanzierungsmärkten. Ein Liquiditätsengpass könnte eine Flucht in sichere Häfen auslösen – traditionell Gift für risikobehaftete Assets.
Bitcoin zeigt sich davon bisher unbeeindruckt. Der Kurs hält sich stabil über der 87.000-Dollar-Marke, während das Handelsvolumen an den großen Börsen spürbar anzieht. Investoren positionieren sich für das neue Jahr, die Verteidigungslinie der Bullen scheint bei 86.000 bis 88.000 Dollar zu liegen.
Tether stockt massiv auf
Parallel zur Marktverunsicherung kauft der Stablecoin-Emittent Tether aggressiv Bitcoin. Erst diese Woche erwarb das Unternehmen rund 8.888 BTC und hält nun über 96.000 BTC. Damit steigt Tether zum fünftgrößten Bitcoin-Halter weltweit auf.
Das Signal ist eindeutig: Während Kleinanleger zögern, nutzen kapitalstarke Akteure die Schwäche zum Aufbau von Positionen. Auch die Bitcoin-Hashrate erreichte heute neue Allzeithochs – ein Zeichen dafür, dass Miner trotz niedrigerer Kurse weiter investieren und langfristig vom Netzwerk überzeugt sind.
Texas etabliert Bitcoin-Reserve
Abseits der Marktdynamik nimmt die institutionelle Adoption konkrete Formen an. Texas hat eine strategische Bitcoin-Reserve eingerichtet und darf nun Kryptowährungen als Reservevermögen halten. Der Schritt validiert die These der staatlichen Adoption auf regionaler Ebene.
In Großbritannien arbeitet die Regierung derweil an Regulierungsvorschlägen, die Kryptowährungen ähnlich wie traditionelle Finanzanlagen behandeln sollen. Der Markt wertet dies als notwendigen Schritt für die nächste Kapitalwelle.
Für das erste Quartal 2026 wird entscheidend sein, ob Bitcoin sich von traditionellen Marktstressfaktoren abkoppeln kann. Die aggressive Akkumulation institutioneller Käufer deutet darauf hin, dass sie die Region unter 90.000 Dollar als attraktive Einstiegszone betrachten.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








