Bitcoin: Konsolidierung nach starkem Start
Bitcoin hat das neue Jahr 2026 mit Schwung begonnen, doch jetzt folgt die Verschnaufpause. Nach einem Vorstoß auf kurzzeitig 94.700 US-Dollar pendelt die Kryptowährung aktuell zwischen 91.700 und 92.500 US-Dollar. Während die langfristigen Prognosen weiterhin optimistisch bleiben, zeigen sich kurzfristig gemischte Signale – vor allem bei den institutionellen Kapitalflüssen.
ETF-Gelder: Umschichtung statt Abschied
Am Dienstag verzeichneten die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs erstmals seit Jahresanfang Abflüsse von 243 Millionen US-Dollar. Dabei zeigt sich ein auffälliges Muster: Während BlackRocks IBIT mit 228,66 Millionen US-Dollar Zuflüssen weiter stark bleibt und sein Jahresplus auf knapp 888 Millionen US-Dollar ausbaute, verließen Fidelitys FBTC 312,24 Millionen US-Dollar.
Marktbeobachter wie Vincent Liu von Kronos Research interpretieren diese Bewegung als normale Portfolioanpassung nach den aggressiven Investitionen der ersten Handelstage. Die unterschiedlichen Entwicklungen bei den einzelnen Anbietern deuten auf interne Umschichtungen hin, nicht auf einen grundsätzlichen Stimmungswechsel.
Technische Lage und Mining-Sektor
Charttechnisch kommt es nun auf die 91.500-US-Dollar-Marke an. Ein Rutsch darunter könnte einen Test der hohen 80.000er-Region nach sich ziehen. Für neue Aufwärtsimpulse müsste Bitcoin die 95.000-US-Dollar-Schwelle nachhaltig überwinden.
Die Netzwerk-Fundamentaldaten bleiben robust: Die Mining-Schwierigkeit liegt bei 148,26 Billionen, die durchschnittliche Hashrate bei 1,046 Zettahashes pro Sekunde. Gleichzeitig macht der Verkaufsdruck durch Miner den Markt zu schaffen. Riot Platforms etwa verkaufte kürzlich Bitcoin im Wert von 162 Millionen US-Dollar, nachdem die Miner-Rentabilität unter Druck geraten war.
Yen-Korrelation prägt 2026
Eine bemerkenswerte Entwicklung: Bitcoin zeigt über die letzten 90 Tage eine Korrelation von 0,86 zum japanischen Yen – ein Rekordwert. Die Kryptowährung reagiert damit zunehmend auf globale Währungsschwankungen und Geldpolitik in Asien. Trader müssen neben der Fed-Politik nun auch Japans Zentralbank im Blick behalten.
Über 20 Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Angebots – rund 4,04 Millionen BTC – liegen mittlerweile bei Unternehmen, Regierungen und börsengehandelten Produkten. Die Frage für die kommenden Wochen: Kann die 95.000-US-Dollar-Marke fallen und den nächsten Aufwärtsimpuls einleiten?
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