Bitcoin steht unter Druck. Am Mittwoch fiel die größte Kryptowährung zeitweise auf 66.477 Dollar – ein Minus von rund 1,3 Prozent. Verantwortlich für den Rücksetzer: Die Protokolle der US-Notenbank aus der Januar-Sitzung, veröffentlicht am 18. Februar, signalisieren eine restriktivere Haltung als erhofft.

Fed hält Tür für Zinserhöhungen offen

Die Minuten zeigen: Fast alle Mitglieder stützten die Entscheidung, die Zinsen zunächst stabil zu halten. Doch mehrere Teilnehmer machten deutlich, dass sie bereit wären, die Zinsen wieder anzuheben, sollte die Inflation über dem Zielwert von 2 Prozent verharren. Für spekulative Assets wie Bitcoin bedeutet das wenig Rückenwind. Historisch betrachtet profitiert die Kryptowährung eher von sinkenden Zinsen – ein Szenario, das sich damit weiter in die Ferne rückt.

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Der stärkere Dollar belastet zusätzlich. Die restriktive Fed-Rhetorik gibt der US-Währung Auftrieb und macht Bitcoin für internationale Investoren teurer. Der breitere Kryptomarkt reagierte entsprechend nervös: Ethereum verlor 1,2 Prozent auf 1.957,75 Dollar, XRP rutschte um 3,4 Prozent auf 1,42 Dollar ab. Auch Solana (-4,1 Prozent) und Cardano (-2,6 Prozent) gerieten unter die Räder.

Geopolitik schürt zusätzliche Unsicherheit

Während die Fed-Protokolle die Stimmung drücken, sorgt die geopolitische Lage für weitere Nervosität. Die Friedensgespräche zwischen der Ukraine und Russland in Genf endeten am Mittwoch ohne Durchbruch. Präsident Selenskyj sprach von "schwierigen" Verhandlungen und warf Moskau vor, die Bemühungen zu verzögern. Sollten die Gespräche scheitern, könnte das erneute Sanktionen gegen russische Exporte nach sich ziehen – ein Szenario, das auch die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen würde.

Parallel eskaliert die Lage zwischen den USA und Iran. Iranische Staatsmedien berichteten am Mittwoch, dass die Straße von Hormus – eine zentrale Öl-Transit-Route – zeitweise für Militärübungen geschlossen wurde. Die politische Beratungsfirma Eurasia Group sieht eine 65-prozentige Wahrscheinlichkeit für US-Militärschläge gegen Iran bis Ende April. Geopolitische Spannungen treiben normalerweise sichere Häfen wie Gold – Bitcoin hingegen wird in solchen Phasen oft als zu riskant gemieden.

Die erste wichtige Verteidigungslinie liegt nun bei 65.500 Dollar. Fällt Bitcoin unter diese Marke, dürfte die Nervosität weiter zunehmen. Dip-Käufer bleiben bislang vorsichtig – nach dem Crash von fast 50 Prozent seit dem Oktober-Rekordhoch fehlt vielen die Überzeugung für einen schnellen Rebound.

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