WTI Öl: Geopolitische Risikoprämie
WTI-Öl setzte seinen volatilen Aufwärtstrend am Dienstag fort und kletterte um rund drei Prozent auf 96,36 US-Dollar. Berichte über Angriffe auf die Energieinfrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten haben die Hoffnung auf eine schnelle Öffnung der Straße von Hormus gedämpft. Anleger preisen die geopolitischen Risiken nun wieder deutlicher ein.
Die Nervosität am Markt bleibt extrem hoch. Nachdem der Preis zu Wochenbeginn kurzzeitig nachgab, als erste Tanker die blockierte Meerenge passierten, schlug die Stimmung gestern wieder um. Die Blockade der Straße von Hormus betrifft rund 20 Prozent des weltweiten Ölangebots und sorgt für eine physische Verknappung. Das Handelsvolumen war zuletzt deutlich erhöht, da viele Institutionen ihre Positionen vor der heutigen Zinsentscheidung der US-Notenbank umschichten. Interessanterweise zeigten sich die Aktienmärkte wie der S&P 500 trotz der Inflationssorgen durch steigende Energiekosten stabil.
Charttechnik und wichtige Marken
Der übergeordnete Aufwärtstrend ist trotz kurzfristiger Rücksetzer weiterhin intakt. WTI notiert aktuell über der wichtigen Unterstützung von 95 US-Dollar. Solange dieses Niveau hält, bleibt die psychologisch bedeutsame 100-Dollar-Marke das nächste Ziel für die Käufer.
- Widerstand: 100,00 USD
- Unterstützung: 95,00 USD
- Tageshoch (Dienstag): 97,63 USD
- Bisherige IEA-Reservefreigabe: 400 Mio. Barrel
Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert zwar einen überkauften Zustand, allerdings versucht der Markt nach kurzen Konsolidierungen regelmäßig, neues Momentum aufzubauen.
Fokus auf Fed und IEA
Am heutigen Mittwoch richtet sich die Aufmerksamkeit auf die US-Notenbank und die Kommunikation der Internationalen Energieagentur (IEA). IEA-Chef Fatih Birol signalisierte bereits, dass nach der historischen Freigabe von 400 Millionen Barrel weitere Reserven zur Verfügung stehen, um den Markt zu stabilisieren. Eine hawkische Haltung der Fed könnte den US-Dollar stärken und somit den Ölpreis bremsen. Bleiben militärische Eskalationsmeldungen aus, könnten technisch motivierte Verkäufe bei Erreichen des 100-Dollar-Widerstands einsetzen.
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