Der Start ins Börsenjahr 2026 steht für die Krypto-Leitwährung unter schwierigen Vorzeichen. Erstmals in der Historie verzeichnete Bitcoin in einem sogenannten "Post-Halving-Jahr" einen Verlust, was den bislang zuverlässigen Vier-Jahres-Zyklus infrage stellt. Während der Kurs nach dem Rutsch unter die 100.000-Dollar-Marke eine Bodenbildung versucht, belasten massive Kapitalabflüsse aus institutionellen Produkten die Erholung.

Kritische Marken im Fokus

Die technische Lage spitzt sich zu Beginn des Januars zu. Bitcoin notiert aktuell in einer engen Handelsspanne und testet dabei eine wesentliche langfristige Durchschnittslinie (20-Monats-EMA) im Bereich von 88.000 US-Dollar. Charttechniker werten dies als letzte Bastion vor einem möglichen weiteren Rücksetzer auf die Tiefststände vom April 2025 bei etwa 74.500 US-Dollar. Auf der Oberseite erweist sich die Marke von 90.000 US-Dollar als hartnäckiger Widerstand, an dem Erholungsversuche zuletzt scheiterten. Mit einem Abstand von knapp 28 Prozent zum 52-Wochen-Hoch bleibt der Weg zu neuen Rekorden weit.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Institutionelle Anleger ziehen Kapital ab

Verantwortlich für die aktuelle Schwäche sind primär die anhaltenden Verkäufe institutioneller Investoren. Die in den USA gelisteten Bitcoin-ETFs verzeichneten in den letzten zwei Monaten des Jahres 2025 die schlechteste Performance seit ihrer Einführung. Insgesamt flossen im November und Dezember rund 4,57 Milliarden US-Dollar aus diesen Produkten ab.

Allein am letzten Handelstag des Vorjahres summierten sich die Abflüsse auf über 348 Millionen US-Dollar, angeführt von Rückgaben bei den Schwergewichten BlackRock und Ark Invest. On-Chain-Daten bestätigen diesen Trend: Statt der von Kleinanlegern erhofften Akkumulation durch "Wale" (Großinvestoren), nutzen diese die aktuellen Niveaus eher zum Abbau ihrer Positionen.

Regulatorische Verschärfung

Zusätzlich zur Markttechnik rückt die Regulierung wieder stärker in den Fokus. Seit dem 1. Januar 2026 greift in 48 Staaten das "Crypto-Asset Reporting Framework" (CARF) der OECD, das den automatischen Austausch von Steuerdaten bei Krypto-Transaktionen standardisiert. In den USA richten sich die Blicke zudem auf die Neubesetzung der Börsenaufsicht SEC, wo durch das Ausscheiden von Commissioner Caroline Crenshaw eine republikanische Mehrheit entsteht. Marktbeobachter erwarten dadurch mittelfristig eine Änderung der Gangart bei der Durchsetzung von Vorschriften.

Ausblick: Drohendes Verkaufssignal

Für die kommenden Wochen bleibt die Situation angespannt. Technisch droht auf Wochenbasis ein sogenanntes "Death Cross", bei dem kurzfristige Durchschnittslinien unter langfristige fallen – ein klassisches Bärenmarktsignal. Um einen Test der 70.000-Dollar-Region im ersten Quartal 2026 zu verhindern, muss die Unterstützungszone zwischen 85.000 und 88.000 US-Dollar zwingend verteidigt werden.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 03. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 03. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...