Bitcoin: Geopolitik sorgt für Druck
Das Wochenende bringt für Bitcoin-Anleger keine Entspannung, sondern wachsende Risikoscheu. Eine Mischung aus geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und innenpolitischen Unsicherheiten in den USA belastet die Stimmung im Krypto-Sektor massiv. Statt einer Erholung dominiert die Flucht in Sicherheit, was die digitale Leitwährung weiter in die Defensive drängt.
Explosive Mischung aus Konflikt und Politik
Der Verkaufsdruck resultiert primär aus einer Zuspitzung der geopolitischen Lage. Berichte über eine Explosion am iranischen Hafen Bandar Abbas – einem kritischen Knotenpunkt an der Straße von Hormus – haben die Nervosität an den Märkten spürbar erhöht. Die Sorge vor einer weiteren Eskalation zwischen Teheran und Washington veranlasst Investoren dazu, Risiko-Assets (Risk-Off) zu meiden.
Hinzu kommen innenpolitische Belastungsfaktoren aus den USA. Ein kurzer "Government Shutdown" begann am Wochenende, nachdem der Kongress eine Frist für die Haushaltsfinanzierung verstreichen ließ. Bereits am Freitag reagierten die Märkte verschnupft auf die Nominierung des ehemaligen Fed-Gouverneurs Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank. Diese Gemengelage spiegelt sich in den Kursen wider: Die Bitcoin-Notierung weist seit Jahresanfang bereits ein Minus von 4,69 Prozent auf.
Dünne Liquidität verschärft Bewegungen
Marktbeobachter weisen darauf hin, dass die Struktur des Wochenendhandels den Abwärtstrend beschleunigt. Chris Soriano von BridgePort spricht in diesem Zusammenhang von "Phantom-Liquidität". Da die Orderbücher am Wochenende oft dünn besiedelt sind, treffen Verkaufswellen auf nur geringe Kaufangebote.
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Das Resultat sind keine sanften Kursrückgänge, sondern sprunghafte Preisabschläge. Wenn erzwungene Verkäufe auf einen derart flachen Markt treffen, können wichtige Unterstützungszonen schnell unterschritten werden, da die Gegenseite schlichtweg fehlt.
Warnsignale durch ETF-Abflüsse
Auch die fundamentalen Daten aus dem Krypto-Sektor selbst stützen derzeit kaum die Kurse. In der letzten Januarwoche verzeichneten die Bitcoin-Spot-ETFs Nettoabflüsse von über 1,2 Milliarden US-Dollar. Dies entzieht dem Markt wichtige Kaufkraft. Parallel dazu erreichte die negative Stimmung in den sozialen Medien laut Analysedaten neue Höchststände.
Besonders auffällig ist die Entkopplung von Gold und Bitcoin. Während das Edelmetall im Januar eine starke Rally hinlegte, konnte Bitcoin seine Funktion als vermeintlicher Krisenschutz nicht erfüllen. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch hat sich mittlerweile auf über 32 Prozent ausgeweitet.
Analysten blicken nun auf die Zone um 75.000 US-Dollar, wo im April 2025 Käufer in den Markt traten. Sollte diese Marke nicht halten, rückt der 200-Wochen-Durchschnitt als nächste wichtige technische Bastion in den Fokus.
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