Bitcoin: Fed-Signale bremsen Erholung
Der Kryptomarkt zeigt zum Wochenschluss ein gemischtes Bild. Bitcoin notiert am Freitag bei rund 68.000 Dollar und legt damit auf 24-Stunden-Sicht etwa zwei Prozent zu. Doch die Wochenbilanz fällt ernüchternd aus – die Leitwährung tendierte überwiegend seitwärts.
Die Gesamtmarktkapitalisierung verharrt bei rund 2,33 Billionen Dollar. Ethereum handelt bei 1.970 Dollar, XRP bei 1,42 Dollar. Die meisten Altcoins bewegen sich weitgehend im Gleichklang mit Bitcoin.
Geopolitik und Geldpolitik im Fokus
Zwei Faktoren prägen derzeit das Geschehen: Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran sowie die zurückhaltende Haltung der US-Notenbank Fed. Während Goldinvestoren von den geopolitischen Risiken profitieren – das Edelmetall stieg zeitweise auf über 5.000 Dollar je Unze – bleiben Krypto-Anleger verhalten.
US-Präsident Donald Trump verschärfte am Donnerstag den Ton gegenüber Teheran. Iran müsse innerhalb von 10 bis 15 Tagen einem Atomabkommen zustimmen, andernfalls drohten nicht näher definierte Konsequenzen. Die Aussicht auf eine militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten sorgt für Nervosität an den Märkten.
Parallel dazu zeigen die jüngsten Fed-Protokolle eine hawkishe Grundhaltung der Währungshüter. Die Erwartungen auf baldige Zinssenkungen schwinden, der Dollar-Index legte in dieser Woche über ein Prozent zu – die stärkste Wochenperformance seit Monaten. Ein festerer Greenback belastet typischerweise zinslose Assets wie Bitcoin.
Chinesische Handelspause dämpft Volumen
Die dünne Liquidität ist teilweise auch auf die Lunar-New-Year-Feiertage in China zurückzuführen. Die chinesischen Märkte bleiben geschlossen, was das Handelsvolumen spürbar reduziert. Historisch betrachtet führen solche Phasen oft zu gedämpfter Volatilität im Kryptobereich.
Anleger warten nun auf wichtige US-Inflationsdaten. Der am Freitag erwartete PCE-Preisindex gilt als bevorzugter Inflationsindikator der Fed und könnte die weitere Richtung vorgeben. Fällt die Teuerung höher aus als erwartet, dürfte sich die Hoffnung auf Zinssenkungen weiter verzögern – schlecht für Bitcoin.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die digitale Leitwährung aus ihrer Seitwärtsphase ausbrechen kann. Vorerst bleibt die Stimmung abwartend, das nächste Signal muss vom Makroumfeld kommen.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 20. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








