Bitcoin bekommt diese Woche spürbar Rückenwind – und das ausgerechnet aus der Ecke, die zuletzt oft als Stimmungsmacher fungierte: institutionelle Investoren. Nach einer Phase erhöhter geopolitischer Nervosität im Nahen Osten hellt sich das Bild wieder auf. Treiber sind vor allem anhaltende Mittelzuflüsse in US-Spot-ETFs, die dem Markt neue Liquidität zuführen.

ETF-Zuflüsse stützen die Nachfrage

In den vergangenen 48 Stunden verzeichneten US-Spot-Bitcoin-ETFs laut den Angaben im Quelltext Nettozuflüsse von 155 Mio. US-Dollar. Damit setzt sich ein zweiwöchiger Trend fort. Seit Ende Februar summiert sich das Nettokapital in diesen Produkten demnach auf rund 1,47 Mrd. US-Dollar.

Der Markt interpretiert das als Signal: Größere Adressen bleiben engagiert, statt bei Unsicherheit den Rückwärtsgang einzulegen. Allerdings ist das Fundament unter der Oberfläche nicht durchgehend stabil, wie On-Chain-Daten nahelegen.

On-Chain-Daten mahnen zur Vorsicht

Glassnode spricht von einer „delikaten“ Nachfrage-Lage: Nur etwa 57% des gesamten Bitcoin-Angebots seien derzeit im Gewinn. Gleichzeitig ist der 30-Tage-Durchschnitt der realisierten Gewinne seit Februar um rund 63% gefallen. Das kann zweierlei bedeuten: weniger kurzfristiger Verkaufsdruck – aber auch weniger „Gewinnmitnahmen“, die typischerweise in Trendphasen auftreten.

Genau hier liegt der Knackpunkt: Starke ETF-Zuflüsse liefern eine positive Erzählung, doch die Profitabilität der Halter ist noch nicht wieder auf einem robusten Niveau.

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Makro- und Politiksignale helfen mit

Die Erholung fällt zudem in eine Phase freundlicherer Stimmung an den globalen Finanzmärkten. Am 4. März legten US-Indizes zu (Nasdaq +1,3%, S&P 500 +0,8%), nachdem Wirtschaftsdaten die US-Dienstleistungen so stark wie seit 2022 nicht mehr auswiesen.

Auch politische Töne aus den USA wirken im Kryptomarkt als Katalysator: Öffentliche Aussagen über eine angestrebte „Dominanz“ im Kryptosektor sowie Warnungen zur Integrität der Stablecoin-Gesetzgebung werden im Quelltext als stimmungsaufhellend genannt. Begleitend zogen Krypto-Aktien an – Coinbase verzeichnete demnach über die letzten zwei Tage zweistellige prozentuale Gewinne.

Chartmarken und institutionelle Taktik

Technisch testet Bitcoin laut Marktbeobachtern eine Widerstandszone zwischen 73.000 und 75.000 US-Dollar. Ein nachhaltiger Durchbruch könnte den Weg Richtung 80.000 US-Dollar öffnen. Auf der Unterseite werden Unterstützungen um 69.000 und 65.000 US-Dollar genannt.

Institutionelle Akteure passen ihre Positionierung an die hohe Schwankungsintensität an. Im Quelltext ist von „bullish risk reversal“-Strategien die Rede – Optionskonstruktionen, die auf steigende Kurse setzen und zugleich die Kostenstruktur im volatilen Umfeld steuern sollen.

Beim Blick auf den Kurs zeigt sich der Stimmungswechsel bereits: Bitcoin notiert aktuell bei 72.618 US-Dollar und liegt heute 6,29% im Plus.

Bitfinex-Analysten dämpfen jedoch zu hohe Erwartungen: ETF-Zuflüsse bedeuteten nicht automatisch unmittelbare Käufe am Spotmarkt. Entscheidend für die nächsten Tage dürfte daher sein, ob die ETF-Nachfrage anhält und Bitcoin die Zone bis 75.000 US-Dollar überzeugend überwindet – oder ob externe Makro-Schocks die aktuell noch empfindliche Marktstruktur erneut auf die Probe stellen.

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