Bitcoin kämpft um Stabilität. Nach einem Absturz auf rund 60.000 US-Dollar Anfang Februar hat sich die Kryptowährung zwar etwas erholt, steht aber weiterhin unter Druck. Der Grund: eine massive Auflösung von Hebel-Positionen, die den Markt in kurzer Zeit fundamental verändert hat.

Futures-Markt bricht ein

Die jüngste Verkaufswelle war kein klassischer Crash durch eine einzelne Liquidation, sondern ein rapider Abbau von Fremdkapital-Positionen. Laut VanEck fiel das Open Interest bei Bitcoin-Futures innerhalb weniger Sitzungen von 61 Milliarden auf 49 Milliarden US-Dollar – ein Rückgang von über 20 Prozent.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Bitcoin?

Die Dimension wird im längeren Vergleich noch deutlicher: Im Oktober 2025 erreichte das Open Interest noch mehr als 90 Milliarden Dollar. Seitdem hat der Markt über 45 Prozent der maximalen Hebelwirkung abgebaut. In der vergangenen Woche wurden Positionen im Wert von 3 bis 4 Milliarden Dollar liquidiert, davon 2 bis 2,5 Milliarden in Bitcoin-Futures allein.

ETF-Flows drehen ins Positive

Das institutionelle Bild zeigt sich ambivalent. Am 5. Februar verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs den zweiten Tag in Folge Abflüsse von insgesamt 545 Millionen Dollar. BlackRocks IBIT führte mit 373 Millionen Dollar die Verkaufswelle an.

Einen Tag später drehte die Stimmung: Die ETFs verzeichneten wieder Zuflüsse von rund 330 bis 371 Millionen Dollar. BlackRock führte erneut die Bewegung an – diesmal mit 232 Millionen Dollar Zuflüssen, dem elften Tag mit positiven Nettozuflüssen in 2026.

Bitwise-CEO Hunter Horsley erklärte gegenüber CNBC, institutionelle Investoren würden den Kursrückgang als Einstiegschance nutzen, nachdem sie frühere Niveaus verpasst hätten.

Angst-Index im Extrem

Der Fear & Greed Index fiel am 6. Februar auf nur 9 Punkte – ein klares Signal für extreme Angst im Markt. Einen Tag zuvor hatte der Index sogar den Jahrestiefstwert von 5 Punkten markiert. Bis zum 9. Februar erholte sich der Wert leicht auf 14 Punkte.

Gleichzeitig stiegen Suchanfragen nach Begriffen wie "Krypto-Kapitulation" sprunghaft an. Laut Glassnode akkumulieren mittlerweile Wallets aller Größenordnungen erstmals seit Ende November wieder Bitcoin. Besonders aktiv zeigen sich Adressen mit 10 bis 100 BTC.

Technische Marken im Fokus

Bitcoin testet aktuell den exponentiellen 200-Wochen-Durchschnitt bei etwa 68.339 Dollar – eine historisch wichtige Unterstützungszone. Der wöchentliche RSI notiert bei 28,18, ein Niveau, das in der Vergangenheit oft kurzfristige Erholungen einleitete.

Die 90-Tage-Volatilität liegt laut VanEck bei rund 38 – etwa halb so hoch wie während des Bärenmarktes 2022, als sie über 70 erreichte. Das deutet darauf hin, dass die aktuelle Korrektur weniger panisch verläuft als frühere Einbrüche.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen?! Neue Bitcoin-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Bitcoin-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Bitcoin-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Bitcoin: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...