Die führende Kryptowährung stabilisiert sich nach turbulenten Wochen über der 91.000-Dollar-Marke – und hinter dieser Erholung steckt ein entscheidender Faktor: Amerikanische Großinvestoren kaufen wieder massiv ein. Nach dem Absturz auf unter 83.000 Dollar Mitte November stellt sich die Frage: Markiert dieser Stimmungswandel den Auftakt zur nächsten großen Rally?

US-Institutionen greifen zu – Die Daten lügen nicht

Ein Blick in die On-Chain-Metriken offenbart die treibende Kraft hinter der jüngsten Stabilisierung: Der Coinbase Premium Index ist erstmals seit Wochen wieder im positiven Bereich. Dieser Indikator misst die Preisdifferenz zwischen Bitcoin auf Coinbase Pro (dem bevorzugten Handelsplatz US-amerikanischer Institutionen) und Binance. Ein positiver Wert bedeutet: US-Käufer zahlen einen Aufschlag – ein klassisches Zeichen für aggressive Akkumulation durch professionelle Anleger.

Parallel dazu sinken die Bitcoin-Bestände auf zentralen Börsen auf mehrjährige Tiefststände. Coins wandern verstärkt in Cold Wallets und Eigenverwahrung – typisches Verhalten langfristiger Investoren, die nicht verkaufen wollen. Auch Großanleger mit über 100 BTC haben ihr Verkaufsverhalten gestoppt und sammeln wieder ein.

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Fed-Hoffnung und politische Impulse

Doch nicht nur die Nachfrageseite stimmt optimistisch. Die makroökonomischen Rahmenbedingungen drehen zugunsten risikobehafteter Assets:

  • Zinswende im Anmarsch: Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung der US-Notenbank im Dezember liegt bei rund 85 Prozent. Begünstigt wird diese Erwartung durch Spekulationen um Kevin Hassett als potenziellen neuen Fed-Chef – ein Kandidat, dem Marktteilnehmer eine deutlich lockerere Geldpolitik zutrauen.
  • Bitcoin als Steuerzahlungsmittel? Der "Bitcoin for America Act" sorgt für Aufsehen: Der Gesetzentwurf sieht vor, dass US-Bürger ihre Bundessteuern künftig in Bitcoin begleichen können – ein Meilenstein für die Legitimierung der Kryptowährung.

Technischer Ausblick: Kampf um 93.000 Dollar

Charttechnisch befindet sich Bitcoin aktuell in einer Entscheidungsphase. Die Widerstandszone zwischen 92.000 und 93.000 Dollar gilt als nächste Hürde. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg zur psychologisch wichtigen 100.000-Dollar-Marke ebnen.

Auf der Unterseite stützen mehrere Faktoren:

  • Primäre Unterstützung bei 88.000 Dollar (hohes Handelsvolumen im Q3)
  • Kritische Auffangzone bei 80.600 Dollar (November-Tief)

Der Fear & Greed Index hat sich von "extremer Angst" auf 20 Punkte (Furcht) erholt – ein Zeichen, dass die Panik nachlässt, ohne bereits in Euphorie umzuschlagen. Historisch betrachtet entstehen aus solchen Phasen oft nachhaltige Aufwärtstrends.

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