Bitcoin navigiert aktuell durch schwieriges Fahrwasser und spürt die Auswirkungen globaler makroökonomischer Spannungen. Neue Zoll-Androhungen der USA und enttäuschende Konjunkturdaten aus China haben die Risikobereitschaft der Anleger merklich gedämpft. Während der Marktführer um wichtige Unterstützungsmarken kämpft, setzen institutionelle Großanleger jedoch unbeirrt ihre Kaufstrategie fort.

Makroökonomischer Gegenwind

Der breite Kryptomarkt verzeichnete einen deutlichen Abverkauf, bei dem rund 100 Milliarden US-Dollar an Gesamtwert vernichtet wurden. Haupttreiber für diese Entwicklung sind wachsende Handelsspannungen. Konkret sorgen geplante neue US-Zölle auf Waren aus mehreren europäischen Ländern für Verunsicherung bei Investoren, die daraufhin Kapital aus Risiko-Assets abzogen.

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Zusätzlich belasten schwache Wirtschaftsdaten aus China die Stimmung. Diese Kombination aus geopolitischem Stress und konjunkturellen Sorgen führte am Wochenende zu massiven Liquidationen im Kryptosektor im Umfang von 233 Millionen US-Dollar. Bitcoin rutschte im asiatischen Handel zeitweise unter die Marke von 92.000 US-Dollar, konnte diese Verluste jedoch teilweise wieder wettmachen und notiert aktuell bei rund 92.759 US-Dollar.

Institutionelle Anleger greifen zu

Trotz der gedrückten Marktstimmung senden große Marktteilnehmer Signale der Zuversicht. MicroStrategy setzt seine aggressive Akkumulationsstrategie auch im Jahr 2026 fort. Das Unternehmen hat seit Jahresbeginn weitere 14,910 BTC erworben und nutzt dafür unter anderem Kapital aus Wandelanleihen. Dieser Schritt unterstreicht, dass langfristig orientierte institutionelle Investoren die aktuellen Preisrückgänge eher als Kaufgelegenheit denn als Warnsignal interpretieren.

Technische Lage und Sentiment

Aus technischer Sicht befindet sich Bitcoin in einer Konsolidierungsphase. Der "Fear and Greed Index" steht bei 45 und signalisiert damit eine neutrale Marktstimmung. Zwar hält die Kryptowährung derzeit die wichtige Unterstützung im Bereich von 92.000 US-Dollar, doch Indikatoren aus dem Derivatemarkt mahnen zur Vorsicht. Ein Rückgang der On-Chain-Aktivität könnte zudem, sollte er anhalten, Fragen zur langfristigen Rentabilität des Minings aufwerfen.

Für die kommenden Tage dürfte der Fokus der Händler auf der geopolitischen Nachrichtenlage liegen. Solange die makroökonomischen Unsicherheiten bestehen, bleibt das Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt, wobei die Marke von 92.000 US-Dollar als entscheidende Bastion für die Bullen fungiert.

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