Der Start ins Börsenjahr 2026 verläuft für die größte Kryptowährung der Welt ruhig – fast zu ruhig. Nach einem ungewöhnlichen Jahr 2025, das erstmals in der Geschichte einen Kursrückgang in einem Nach-Halving-Jahr verzeichnete, suchen Anleger nach Orientierung. Während der Kurs seitwärts tendiert, deuten Daten unter der Oberfläche jedoch darauf hin, dass sich Marktteilnehmer bereits für die nächste große Bewegung positionieren.

Das Ende des "Up-Only"-Narrativs

Die aktuelle Handelsspanne zwischen 87.500 und 88.000 US-Dollar ist das Ergebnis einer strukturellen Veränderung am Markt. Das Jahr 2025 brach mit dem historischen Vier-Jahres-Zyklus, der Anlegern in den Jahren 2013, 2017 und 2021 zuverlässige Gewinne bescherte.

Analysten führen diese Anomalie auf die Einführung der Spot-ETFs zurück. Diese sorgten bereits 2024 für eine massive institutionelle Nachfrage ("Wall of Money"), wodurch der Zyklus faktisch vorgezogen wurde. Die Folge war eine gedämpfte Volatilität und eine Korrekturphase im vergangenen Jahr, die der Markt nun verdauen muss. Aktuell notiert Bitcoin bei rund 87.624 US-Dollar und sucht nach einer stabilen Basis.

Wale sammeln im Stillen

Ein Blick auf die On-Chain-Daten offenbart eine interessante Diskrepanz zwischen der lustlosen Preisentwicklung und dem Verhalten der Investoren. Trotz der Stagnation fließen Bitcoins in großem Stil von den zentralen Handelsplätzen ab.

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Seit Mitte Dezember sind die Netto-Abflüsse signifikant gestiegen: Von rund 16.500 BTC auf über 38.500 BTC zum Jahreswechsel. Marktbeobachter werten dies als klassisches Akkumulationssignal. Langfristige Investoren und Institutionen ziehen ihre Bestände ab, um sie in "Cold Storage" zu verwahren. Dies verknappt das verfügbare Angebot und reduziert den unmittelbaren Verkaufsdruck, auch wenn sich dies noch nicht im Preis widerspiegelt.

Charttechnik: Die Ruhe vor dem Ausbruch

Die technische Analyse bestätigt das Bild des Abwartens. Im Tageschart formiert sich ein symmetrisches Dreieck, was auf eine Kompression der Volatilität hindeutet. Eine solche Verengung ist oft der Vorbote für eine dynamische Bewegung.

Für kurzfristig orientierte Anleger sind zwei Marken entscheidend:
* Widerstand: Ein Tagesschlusskurs über 88.300 US-Dollar könnte einen bullischen Ausbruch signalisieren.
* Unterstützung: Auf der Unterseite muss die Marke von 84.430 US-Dollar halten. Ein Rutsch darunter würde bedeuten, dass die Verkäufer die Kontrolle übernehmen und tiefere Liquiditätszonen getestet werden.

Bitcoin steht damit zu Jahresbeginn an einem Scheideweg. Das Zusammenspiel aus positiven On-Chain-Signalen und technischer Unsicherheit wird sich voraussichtlich im ersten Quartal auflösen. Die weitere Marschrichtung hängt konkret davon ab, ob der Markt die Angebotsüberhänge aus 2025 endgültig absorbieren und den Widerstand bei 88.300 US-Dollar nachhaltig überwinden kann.

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