Die älteste Kryptowährung der Welt hat einen mathematischen Meilenstein passiert. Inzwischen sind 20 Millionen Bitcoin geschürft, womit 95 Prozent der maximalen Umlaufmenge erreicht sind. Während das verbleibende Angebot extrem knapp wird, positionieren sich institutionelle Anleger bereits für die nächste Phase der Verknappung – und am Terminmarkt braut sich ein handfester Konflikt zusammen.

Das schwindende Angebot

Für die ersten 20 Millionen Münzen benötigte das Netzwerk rund 17 Jahre. Die verbleibende Million wird aufgrund der programmierten Halbierungen der Blockbelohnung erst im Jahr 2140 vollständig auf dem Markt sein. Die tatsächliche Verfügbarkeit ist sogar noch geringer. Schätzungen zufolge sind bis zu 3,7 Millionen Coins durch verlorene Passwörter oder unzugängliche Wallets dauerhaft aus dem Verkehr gezogen.

Diese absolute Verknappung rückt zunehmend in den Fokus der Wall Street. Vermögensverwalter wie Fidelity und Grayscale werten das schwindende Angebot explizit als Schutz gegen inflationäre Tendenzen bei traditionellen Währungen. On-Chain-Daten stützen diese These: Mittelgroße Adressen mit Beständen zwischen 100 und 1.000 Coins bauen ihre Positionen derzeit gezielt aus.

Gleichzeitig baut sich am Terminmarkt Druck auf. Die Finanzierungsraten für Hebelgeschäfte sind seit 14 Tagen negativ. Das bedeutet, dass Leerverkäufer Prämien zahlen müssen, um ihre Short-Positionen zu halten. Historisch gesehen bildeten solche Phasen oft den Nährboden für plötzliche Aufwärtsbewegungen, bei denen Spekulanten zur Eindeckung gezwungen werden.

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Miner unter Zugzwang

Aktuell konsolidiert der Kurs bei rund 70.544 US-Dollar und liegt damit seit Jahresbeginn gut 20 Prozent im Minus. Dieses Preisniveau setzt besonders die Netzwerk-Infrastruktur unter Druck. Die durchschnittlichen Produktionskosten für einen neuen Bitcoin belaufen sich laut Schätzungen mittlerweile auf etwa 77.000 US-Dollar.

Da der Marktpreis darunter liegt, arbeiten viele Miner derzeit defizitär. Wenn ineffiziente Betreiber gezwungen sind, ihre Hardware abzuschalten oder Reserven zu verkaufen, um liquide zu bleiben, erzeugt das zusätzlichen Verkaufsdruck. Die hohe Rechenleistung im Netzwerk zwingt die Unternehmen zu immer effizienterer Hardware, während die Einnahmen aus neuen Coins sinken.

Das Zusammenspiel aus dem historischen Angebotsmeilenstein und den operativen Problemen der Miner schafft eine komplexe Ausgangslage. Während die fundamentale Verknappung langfristig wirkt, geben kurzfristig makroökonomische Faktoren den Takt vor. Ein konkreter regulatorischer Schritt steht bereits auf der Agenda: Im weiteren Jahresverlauf 2026 wird in den USA eine überparteiliche Gesetzgebung zur Marktstruktur erwartet, die digitale Vermögenswerte rechtssicher in das traditionelle Finanzsystem integrieren soll.

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