Bionxt Aktie: Fortschritt im Labor
Bionxt kommt bei einem neuen Ansatz zur Behandlung von Multipler Sklerose voran – vorerst allerdings „nur“ im präklinischen Stadium. Entscheidend ist dabei nicht ein neuer Wirkstoff, sondern die Art, wie er verabreicht wird. Genau hier melden die Kanadier jetzt messbare Fortschritte.
40% mehr Wirkstoffabgabe
In einer Mitteilung vom 21. Januar nannte Bionxt die finalen präklinischen Ergebnisse für einen Cladribine-„Oral Dissolvable Film“ (ODF) – also einen dünnen Film, der sich im Mund auflöst. Laut Unternehmen lieferte die ODF-Variante im Vergleich zu einem Referenzprodukt rund 40% mehr Wirkstoffabgabe.
Das ist vor allem deshalb relevant, weil bei Medikamenten nicht nur der Wirkstoff zählt, sondern auch, wie zuverlässig und effizient er im Körper ankommt. Eine höhere Abgabe bzw. Bioverfügbarkeit kann die Grundlage dafür sein, eine Darreichungsform später als patientenfreundlichere Alternative zu etablieren.
Was hinter der ODF-Technologie steckt
Bereits am 19. Januar hatte Bionxt den erfolgreichen Abschluss einer finalen In-vivo-Dosierungsstudie gemeldet. Diese stütze die „überlegene Bioverfügbarkeit“ der sublingualen (unter der Zunge angewendeten) Cladribine-ODF.
Der strategische Fokus liegt damit klar auf der Verabreichung: „Melt-in-your-mouth“-Therapien sollen unter anderem helfen, die Einnahmetreue zu verbessern – etwa bei Patienten, die Probleme mit dem Schlucken von Tabletten haben. Bionxt positioniert die Plattform als Baustein für Anwendungen in neurodegenerativen und autoimmunen Erkrankungen.
Wichtigste Punkte aus den Updates:
- Finale präklinische Daten: rund 40% höhere Wirkstoffabgabe gegenüber einem Referenzprodukt
- In-vivo-Studie abgeschlossen: unterstützt die Bioverfügbarkeit der sublingualen ODF-Formulierung
- Programm-Fokus: Anwendung im Bereich Multiple Sklerose
- Technologie-Kern: oraler Dünnfilm, der sich im Mund auflöst
Nächster Schritt: Studien am Menschen vorbereiten
Mit den präklinischen Daten im Rücken rückt als nächster Meilenstein die Vorbereitung möglicher Bioäquivalenzstudien am Menschen in den Vordergrund. Genau dafür sind solche Labor- und Tierdaten die Grundlage: Sie sollen belegen, dass die Darreichungsform das gewünschte Profil liefert, bevor es in die klinische Prüfung geht.
An der Börse spiegelt sich die zuletzt gestiegene Aufmerksamkeit ebenfalls wider: Die Aktie legte in den vergangenen sieben Tagen deutlich zu und notiert heute bei 0,42 Euro.
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