Bayer Aktie: Pipeline-Desaster schockt Anleger
Hoffnung macht sich selten bezahlt – das musste Bayer diese Woche schmerzhaft lernen. Der Pharmariese erlebte einen herben Rückschlag, als sein vielversprechendster Wirkstoff Vericiguat in einer entscheidenden Phase-3-Studie grandios scheiterte. Was dies für einen Konzern bedeutet, der ohnehin schon mit Milliardenlasten aus Glyphosat-Klagen kämpft, zeigt der schwächelnde Aktienkurs deutlich. Doch ist das nur ein weiterer Tiefschlag oder der Beginn einer noch tieferen Krise?
Pharma-Pipeline: Wenn Hoffnungsträger versagen
Das Scheitern von Vericiguat wiegt schwer für Bayer. Das gemeinsam mit dem US-Partner Merck entwickelte Medikament verfehlte seine primären Studienziele – ein Desaster für die ohnehin dünne Pharma-Pipeline des Konzerns. Während andere Pharmakonzerne mit bahnbrechenden Innovationen Schlagzeilen machen, muss Bayer einen weiteren Hoffnungsträger zu Grabe tragen.
Die kommerziellen Aussichten für das Präparat sind damit praktisch vernichtet. Für einen Konzern, der dringend auf neue Blockbuster-Medikamente angewiesen ist, um die Kosten der juristischen Auseinandersetzungen zu stemmen, könnte der Zeitpunkt kaum schlechter sein.
Glyphosat-Albtraum ohne Ende?
Als wäre das Pharma-Debakel nicht genug, bleibt auch die zweite Großbaustelle bestehen: die endlosen Rechtsstreitigkeiten um den Unkrautvernichter Glyphosat. Obwohl Bayer zuletzt einige Gerichtsprozesse für sich entscheiden konnte, sind weiterhin zehntausende Klagen in den USA anhängig.
Die wichtigsten Belastungsfaktoren im Überblick:
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